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Ehrenbürger Philipp Palm

Philipp Palm wurde am 9. Oktober 1918 in Plüderhausen geboren. Nachdem er im Jahre 1938 sein Abitur abgelegt hatte, wurde er zur Wehrmacht eingezogen. Als Offizier wurde Philipp Palm mehrfach verwundet, 1941 in Russland so schwer, dass ein Bein amputiert werden musste. Im Jahre 1945 heiratete Philipp Palm Dr. med. Elsa Maria Palm und kehrte nach Kriegsende mit seiner Familie in seine Heimatstadt zurück. Dort begann er eine Ausbildung als Apothekenpraktikant und übernahm nach Absolvierung des Studiums der Pharmazie im Jahre 1952 die elterliche Apotheke.

Etwas später, im Jahre 1953, begann Philipp Palm mit der Mitgliedschaft im Evangelischen Kirchengemeinderat seine langjährige kirchliche Arbeit. In diesem Gremium war er in den Jahren 1953 bis 1977 und von 1984 bis 1989 vertreten. Besonders hervorzuheben ist auch die Mitgliedschaft in der Synode der Evangelischen Landeskirche Württemberg als Laienabgeordneter.

Auch als Förderer des Sports und der örtlichen Vereine machte sich Philipp Palm einen Namen. In den Jahren 1953 bis 1976 leitete Palm die Geschicke des TV 1846 Schorndorf als 1. Vorsitzender, von 1976 bis 1992 nach der Fusion zwischen TV 1846 Schorndorf und dem SK Schorndorf war er 1. Vorsitzender des TuS Schorndorf und ab 1992 war er nach dem Zusammenschluss des TuS und des VfL Schorndorf zur SG Schorndorf deren Ehrenvorsitzender.

Seine zahlreichen Auszeichnungen dokumentieren den engagierten Einsatz Philipp Palms, sowohl im Bereich des Vereinslebens, als auch seine Verdienste um seine Heimatstadt. Um nur einige Auszeichnungen zu nennen: Bundesverdienstkreuz am Bande, Bundesverdienstkreuz 1. Klasse, Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg, Ehrenbürgerschaft der Stadt Schorndorf (9. Oktober 1998).

Philipp Palm verstarb am 8. mai 2004

Johann-Philipp-Palm-Stiftung


Im Jahre 2002 gründete Philipp Palm zusammen mit seiner Ehefrau Dr. med. Maria Palm die Johann-Philipp-Palm-Stiftung. Aufgabe dieser Stiftung ist, "Frauen, Männer und Institutionen auszuzeichnen, die ein herausragendes Beispiel für den Einsatz zur Verwirklichung von Meinungs- und Pressefreiheit" darstellen. Der Stiftungspreis ist derzeit mit 20.000 Euro dotiert.

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