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Apfelbaum in Blüte
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Fairtrade Stadt Schorndorf

Schorndorf ist seit Ende September 2013 Fairtrade (Fairhandels-) Stadt und gehört somit zur Gruppe der ersten 200 Fairtrade-Städte in Deutschland. Weltweit gibt es mittlerweile 1.200 Fairtrade-Towns in 24 Ländern, darunter London, Brüssel, Rom, San Francisco und Kopenhagen. 

Mit der Auszeichnung Fairhandels-Stadt wird das Engagement der Stadt und seiner Bürger für den Fairen Handel gewürdigt. Seit mehr als 30 Jahren bietet der Weltladen el mundo Produkte des Fairen Handels an. Inzwischen führen 16 Geschäfte in Schorndorf, darunter auch Blumengeschäfte, einige Waren, die das Fairhandels-Siegel tragen. In den Sitzungen des Gemeinderats stammen Kaffee, Säfte, Gebäck und Obst aus Fairem Handel. Fünf Cafés und Restaurants, vier Schulen, vier Vereine, die Katholische und die Evangelische Kirchengemeinde haben sich angeschlossen.

Doch nicht nur Lebensmittel wie Kaffee, Tee, Bananen, Orangensaft und Schokolade, auch Blumen, Kleidung und viele andere Waren finden sich im Fairen Handel. Allen Produkten ist gemeinsam, dass ihre Bestandteile aus Ländern des Südens stammen. Wenn Bäuerinnen und Bauern, die diese anbauen, ihre Familien trotz harter Arbeit nicht ernähren können, dann liegt das nicht zuletzt an ungerechten Welthandelsstrukturen. Der Faire Handel möchte ein Beispiel geben, wie es anders gehen könnte. Beispielsweise wird durch partnerschaftliche Handelsbeziehungen, faire Preise, die Ausschaltung des ungerechten Zwischenhandels und menschenwürdige Arbeitsbedingungen ein Beitrag für die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von Kleinbäuerinnen und –bauern geleistet. Gleichzeitig sind wir Verbraucherinnen und Verbraucher aufgefordert, bewusst einzukaufen, indem wir uns über die globalen Zusammenhänge von Armut und Reichtum informieren und uns für bessere politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen einsetzen.

Der Gemeinderat Schorndorf hatte am 26. Oktober 2012 beschlossen, dass Schorndorf  Fairhandels-Stadt werden soll. Eine Steuerungsgruppe hat seit dem Beschluss des Gemeinderates aktiv daran gearbeitet, dass die Kriterien für eine "Fairtrade-Stadt" vorliegen und konnte viele Einzelhandelsgeschäfte und Gastronomiebetriebe für Fairtrade-Produkte gewinnen. Die Steuerungsgruppe besteht aus Mitgliedern unterschiedlicher Schorndorfer Organisationen insbes. von der Lokalen Agenda, Weltladen el mundo, verschiedener Parteien, Schulen, Kirchen, Vereinen und der Stadtverwaltung.

Die Verleihung der Urkunde ist erst der Anfang auf dem Weg Schorndorfs zur Fairhandels-Stadt. Die Liste der Beteiligten kann noch wachsen, der Umfang der angebotenen Waren ist noch klein.

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