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Blick auf Oberberken
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Ober- und Unterberken

Oberberken mit Unterberken hat rund 1.550 Einwohner und liegt am höchsten Punkt des Schurwaldes (513 m) auf der sogenannten "hinteren Schur". Von hier bietet sich ein herrlicher Fernblick auf die Schwäbische Alb, den Rosenstein und den Hohenzollern. Die durch Oberberken führende Landesstraße (L 1225) verbindet das Remstal mit dem Filstal.

Von Unterberken erreicht man den Herrenbachstausee, der als Naherholungsgebiet dient. Das früher rein landwirtschaftlich geprägte Dorf liegt an der alten historischen "Kaiserstraße", welche Berg und Burg Hohenstaufen mit Waiblingen verbindet. Seit 1960 ist Oberberken weit über die Grenzen der engeren Heimat hinaus durch die Ansiedlung des SOS-Kinderdorfes "Württemberg" bekannt geworden.

Das Wappen von Oberberken


Wappen von Oberberken Das Wappen zeigt einen in Silber (Weiß) aus dem Schildrand wachsenden (heraldisch) schräglinken roten Abtsstab mit abwärts gekehrter Krümme.

Für das seit 1909 geführte Wappen wurden die Farben Rot-Weiss (Rot-Silber) im Jahr 1952 festgelegt. Offiziell verliehen wurde das Wappen vom Innenministerium Baden-Württemberg, allerdings erst am 9. Februar 1970.

Der Abtsstab erscheint bereits in einem Gemeindesiegel aus dem ersten Drittel des 19. Jahrhunderts. Er bezieht sich auf den früheren Klosterbesitz in Oberberken, insbesondere auf das Kloster Adelberg.

Zur Geschichte Ober- und Unterberkens


Der Ort wurde erstmals 1110 urkundlich erwähnt, als Conrad von Beutelsbach im Tausch mit dem Kloster Hirsau 10 Huben in "Berckha" erwirbt, die Cuno und Uta von Hurningen einst nach Hirsau geschenkt hatten. Südlich von Unterberken im Staatswald "Burgholz" stand einst die Burg des Volknand von Staufen, eines staufischen Dienstmannes, der als Stifter des Klosters Adelberg gilt.

Neben dem Kloster Adelberg und Conrad von Beutelsbach, teilten sich den Besitz das Stift Backnang (1245), die von Vilsegge (1294), die von Husen (1317), die von Widstatt und die von Talheim (1408). Aber schon 1537 war der größte Teil von Ober- und Unterberken unter der Oberhoheit des Klosters Adelberg. Nur 3 Lehen in "Obernberckach" standen unter württembergischer Vogtei und waren deshalb dem Stab Oberurbach zugeteilt. Erst im Jahre 1824 wurde Ober- und Unterberken zur selbständigen Gemeinde erhoben. Diese endete zu Beginn des Jahres 1975 mit der per Gesetz vorgenommenen Eingemeindung in die Stadt Schorndorf.

Schurwaldschule Oberberken


In Oberberken gibt es eine Grundschule in der Wangener Straße 73. Weiterführende Schulen befinden sich in Schorndorf.

Die Schurwaldhalle in Oberberken


Im Jahr 1989 wurde die Mehrzweckhalle in Oberberken gebaut. Sie steht sowohl für kulturelle Zwecke als auch für die sportliche Nutzung zur Verfügung (u.a. Volleyball, Badminton, Männerturnen, Jiu-Jitsu, Fußball, Tennis, Tischtennis, Gymnastik für Kinder und Erwachsene allen Alters). Die Schurwaldhalle wurde wegen ihrer gelungenen Architektur zwischenzeitlich mit mehreren Preisen ausgezeichnet.

Die Backhäuser in Ober- und Unterberken


Gemeindebackhäuser gibt es in Ober- und Unterberken. Das Backhaus in Oberberken wurde 1879, das in Unterberken im Jahr 1881 gebaut (angegliedert war jeweils eine Gemeinde-Waschküche). Die Bürger backen hier Brot, Kuchen und andere Köstlichkeiten.

Bei Festen der örtlichen Vereine (Dorffest, Landfrauenfest usw.) wird in den Backhäusern Salz- und Zwiebelkuchen, sowie das beliebte Holzofenbrot gebacken.

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