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Windkraftanlage

Projektwerkstatt zu Windkraftanlagen
- ein gemeinsames Projekt von Schorndorf und Winterbach

Mit dem Wind die Zukunft gestalten


Die Landesregierung hat sich das Ziel gesteckt, bis 2020 mindestens 10 Prozent des Strombedarfes aus „heimischer Windkraft“ zu decken.

Als Kommunen, die laut Windatlas geeignete Flächen vorweisen, wollen wir uns mit der Planung von Windkraftanlagen befassen. Und zwar mit Ihnen gemeinsam, denn das Thema geht uns alle an.

Aus diesem Grunde wurde zusammen mit der „Gesellschaft für intelligente Projektsteuerung – GRiPS“ 2012 ein Verfahren zur Bürgerbeteiligung durchgeführt. Weil wir merken, dass einige Einwohnerinnen und Einwohner mit einem gewissen Unbehagen daran denken, dass Windkraftanlagen in unserer Landschaft erstellt werden sollen. Weil in dem Windprojekt große Chancen für uns alle liegen. Und weil wir verstehen, dass es Vorbehalte gibt, die wir ernst nehmen und wenn möglich ausräumen möchten.

Die Planungswerkstatt


In einer Planungswerkstatt wurden mögliche Standortvorschläge zur Errichtung von Windenergieanlagen auf der Gemarkung Schorndorf und Winterbach vorgestellt. In moderierten Arbeitsgruppen wurden alle Anregungen, Chancen und – sofern vorhanden – Risiken ergebnisoffen und fair diskutiert. Auch fand eine Exkursion zur Windkraftanlage in Ingersheim und ein Expertenhearing statt.
Ziel war es, dem Gemeinderat abschließend eine Empfehlung zur weiteren Planung der Windenergienutzung auszusprechen, die auf größtmöglichem Konsens beruht.

Am 24. Oktober 2012 fand die abschließende Projektwerkstatt in Winterbach statt. Die Empfehlungen aus dieser Bürgerbeteiligungsmaßnahme können hier abrufen (rechte Spalte: zum Download).

Die Planungswerkstatt hat sich aus 40 Interessenvertretern und Interessenvertreterinnen der Gemeinderäte, der Ortschaften sowie verschiedener Vereine und Bürgerinitiativen zusammensetzt. Hinzu kamen 50 weitere Bürgerinnen und Bürger aus der Mitte der Gesellschaft.

Windmessungen


Die Energiedienstleistungen Remstal GmbH (EDR), bestehend aus den Partnern Stadtwerke Schorndorf GmbH und Stadtwerke Fellbach GmbH, haben im Januar 2014 vom Forst Baden-Württemberg die Genehmigung erhalten, Windmessungen im Windvorranggebiet GP-03, auf Höhe des alten Bundeswehrdepots an der L1225, zwischen Schorndorf-Unterberken und Wangen durchzuführen.

In Kürze werden die Windmessungen mittels des neu erworbenen Lidar-Windmess-systems der EDR begonnen. Durch diese Messmethode ist ein herkömmlicher Wind-messmast nicht erforderlich. Die kompakte Messeinheit benötigt nur eine sehr geringe Fläche, außerdem werden keine Eingriffe in die Natur in Form von Rodungen notwendig. Das Lidar-Windmesssystem wird voraussichtlich 12 Monate, an unterschiedlichen
Standorten auf der Windvorrangfläche, die Messungen durchführen. Die EDR wird die Ergebnisse nutzen, um die Windhöffigkeit auf dem Schurwald zu beurteilen. Mit Wind-höffigkeit wird das tatsächliche Windvorkommen an einem Standort in unterschiedlichen Höhen bezeichnet. Die Messungen dienen als Entscheidungsgrundlage für einen möglichen Bau von Windenergieanlagen. Das Windmesssystem ist mit den aktuellsten
Sicherheitsstandards ausgerüstet.

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