Stadtnachricht

Neue Aufnahmestation eingeweiht


Die Verantwortlichen freuen sich über die neue Aufnahmestation.

Seit Oktober letzten Jahres ergänzt die Aufnahmestation (AST) in der Rems-Murr-Klinik Schorndorf die Versorgung von Notfallpatienten. Nun wurde sie offiziell eingeweiht. Nach der Integration der Notfallpraxis in die Notaufnahme wurden diese Räumlichkeiten zur AST umgebaut, in Betrieb genommen und schrittweise ausgebaut. Notfallpatienten, bei denen eine Kurzzeitbehandlung notwendig ist oder bei denen nicht auf Anhieb entschieden werden kann, ob sie stationär aufgenommen werden müssen, stehen nun in komfortablen Zweibettzimmern zehn monitorüberwachte Betten zur Verfügung. In direkter Nähe zur Notaufnahme ist das eigene interdisziplinäre Betreuungsteam aus Ärzten, Pflegerinnen und Pflegern in der Lage, umfangreiche diagnostische und therapeutische Maßnahmen einzuleiten, bevor der Patient innerhalb von 24 Stunden entweder entlassen oder stationär aufgenommen wird.

„Wir investieren beständig in die Notfallversorgung im Rems-Murr-Kreis und in die Zukunftsfähigkeit unserer Kliniken“, erklärt Landrat Dr. Richard Sigel. „Die Zukunftsfähigkeit der Schorndorfer Klinik zu sichern war im Rahmen unserer Medizinkonzeption ein wichtiges Anliegen. Die neue Aufnahmestation ist neben neuen Notarztstandorten ein weiterer wichtiger Baustein für eine optimale Notfallversorgung im Rems-Murr-Kreis und eine weitere Stärkung der Zukunftsfähigkeit des Klinik-Standorts Schorndorf.“

Für Geschäftsführer Dr. Marc Nickel bietet die neue Aufnahmestation gleich mehrere Vorteile: „Unsere Notaufnahmen sind die Visitenkarte der Rems-Murr-Kliniken. Ihre gute Strukturierung ist deshalb enorm wichtig“, betont Dr. Nickel. „Als Bindeglied zwischen Notaufnahme und bettenführenden Stationen verbessert die Aufnahmestation die Behandlungsqualität, den Komfort und die Wartezeit unserer Patienten.“ Und weiter: „Gleichzeitig können wir mit der Aufnahmestation unsere Patienten besser steuern und durch optimierte Prozesse die Notaufnahme und insbesondere in Spitzenbelegungszeiten die gesamte Klinik entlasten.“
„Es gibt viele Krankheitsbilder, wie beispielsweise eine Gehirnerschütterung, bei denen der Patient erst nach längerer Beobachtung des Krankheitsverlaufs in den richtigen Behandlungspfad gelotst werden kann. Für eine optimale Diagnostik und Therapie, hätten wir diesen Patienten noch vor kurzem stationär aufnehmen müssen, obwohl eine Kurzzeitbehandlung medizinisch ausreichend wäre“, erklärt Dr. Angela Rothermel, Leitende Ärztin der Notaufnahme. „Dank der Aufnahmestation gewinnen wir nun kostbare Zeit, um diese Patienten an der Schnittstelle zwischen ambulanter und stationärer Behandlung optimal zu versorgen.“

Weitere Informationen zu den Rems-Murr-Kliniken gibt es im Internet auf www.rems-murr-kliniken.de.