Stadtnachricht

Die Außengastronomie stärken


Die Corona-Pandemie sorgt in vielen Bereichen für Ausnahmesituationen und voraussichtlich wird sich dies auch im bevorstehenden Herbst und Winter nicht so schnell ändern. Auch die Schorndorfer Gastronomen leiden unter der Situation. Vor allem in den kommenden kühleren Monaten werden sie es aufgrund der geltenden Abstandsregeln schwer haben Gewinne zu erzielen. Aktuell ist zu beobachten, dass zwar die Außenbereiche der Cafés und Restaurants gut gefüllt, die Innenbereiche aber oft verwaist sind.

Nutzung im Winter


Die Stadtverwaltung möchte den Gastronomen soweit wie möglich entgegenkommen, damit diese ihre Außenflächen auch im Winter so gut es geht nutzen können. Kreative Lösungen sind gefragt, um den Gästen den Aufenthalt auf der Terrasse in der kalten Jahreszeit so gemütlich wie möglich zu machen.

Neue Heizformen


Aus diesem Grund hat sich die Stadtverwaltung entschlossen, jegliche Form von Heizgeräten zuzulassen: Heizpilze und Wärmestrahler sind in diesem Winter deshalb ausnahmsweise erlaubt. Oberbürgermeister Matthias Klopfer weiß um die ökologischen Nachteile dieser Geräte, möchte aber den Gastwirten möglichst viel Freiraum geben, um erfolgreich arbeiten zu können: „Wir müssen alles dafür tun, dass die Innenstadt lebendig bleibt. Seit Beginn der Corona-Krise erheben wir als Stadt keine Sondernutzungsgebühren und ermöglichen viele zusätzliche Flächen für die Außenbewirtschaftung.“

Umweltfreundlicher


Mittlerweile gibt es auch Heizpilze, die deutlich umweltfreundlicher sind. So gibt es zum Beispiel mit Pellets betriebene Heizpilze, die praktisch CO²-neutrale Wärme spenden. Auch akkubetriebene Wärmekissen sind energieeffizienter und mittelfristig auch günstigster als die klassischen, gasbetriebenen Heizpilze. Darüber hinaus können auch Wetter- und Windschutzsysteme, Pavillons und offene Zelte in Abstimmung mit dem Fachbereich Sicherheit und Ordnung in diesem Winter zugelassen werden. Um sicherzustellen, dass Feuergassen, Rettungswege und sonstige Verkehrsflächen nicht beeinträchtigt werden, bittet die Stadtverwaltung die Gastronomen ihre Pläne rechtzeitig mit der zuständigen Mitarbeiterin, Leonie Holl, leonie.holl@schorndorf.de; Telefon 602-3124, abzustimmen.
Damit steht einer erfolgreichen Herbst-/Wintersaison hoffentlich nichts mehr im Wege.

Beispielfoto Heizpilz