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Blick über Schorndorf

Stadtnachricht

Aufklärung über das Thema Demenz


Mit Schulungen will das Demenznetzwerk über die Krankheit aufklären.

So hatten sich die Partner des Demenznetzwerkes Schorndorf ihr erstes Jahr bestimmt nicht vorgestellt: Gleich nach der erfolgreichen Gründungsversammlung und der Woche der Demenz Anfang März mussten alle weiteren Angebote verlegt werden. Doch davon ließ sich das Netzwerk nicht entmutigen, und so gibt es trotz der besonderen Umstände Veranstaltungen, die den Menschen das Thema Demenz näherbringen sollen.

Denn immer mehr ältere Menschen prägen den öffentlichen Raum. Auch Menschen mit beginnender Demenz sind vermehrt darunter. Sie gehen ihrem Alltag nach, beim Einkaufen, ihrer Freizeitgestaltung oder bei Behördengängen. Kontakt mit Demenzkranken findet daher oft statt, ohne es zu wissen. So können Situationen entstehen, bei denen sich Kunden nicht verstanden fühlen oder anders reagieren, als erwartet. Das Demenznetzwerk Schorndorf will daher Aufklärung schaffen.

„Um mit Demenzkranken zu kommunizieren, ist es notwendig, sich in ihre Realität zu versetzen und Bereitschaft zu zeigen, zu diesen Menschen in Beziehung zu treten“, erklärt Beate Härer, Projektbeauftragte und stellvertretende Fachbereichsleiterin Familie und Soziales. „Die Vorträge erklären, warum bestimmte Formen der Kommunikation sich positiv und andere Formen sich negativ auf das Verhalten eines Menschen mit Demenz auswirken können. Es werden Empfehlungen zur positiven Kommunikation mit den Betroffenen erläutert, die dabei helfen können, unangenehme Situationen im Miteinander zu reduzieren.“

Nach einer Infoveranstaltung für Mitarbeitende im Einzelhandel und einem Schulungsangebot für Mitarbeitende von Stadtverwaltungen, gibt es nun noch einen öffentlichen und kostenlosen Vortrag zum Thema „Herausforderndes Verhalten bei Menschen mit Demenz“ am Montag, 7. Dezember, von 15 bis 16.30 Uhr, im Martin-Luther-Haus. Dozentin ist Dorothea Mathieu-Weiszhar, Lehrerin für Pflegeberufe. Anmeldung bei Aglaja Trefz, Fachbereich Familie und Soziales, Tel: 07181 602-3301, Mail: aglaja.trefz@schorndorf.de. Um über kurzfristige Änderungen informieren zu können, werden folgende Anmeldedaten benötigt: Vor- und Zuname, Telefonnummer oder Mailadresse. Aufgrund der Corona-Bedingungen ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Die gängigen Hygieneregeln sind einzuhalten.
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