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Stadtnachricht

„Zamma“ neue Wege gehen


Logo ZammaWas ist eine Behinderung? Was bedeutet eigentlich Inklusion? Wie kann ich einen Beitrag zu gelingender sozialer Teilhabe leisten? Wie kann ich mich im Bereich der Behindertenhilfe engagieren? Zwölf engagierte Bürgerinnen und Bürger der Stadt Schorndorf wollten diese Fragen gerne beantwortet wissen und haben sich dazu entschieden, sich zu ehrenamtlichen Inklusionsbegleiter weiterbilden zu lassen. Dies ist möglich durch das Qualifizierungsprogramm „Zamma“ der Diakonie Stetten in Kooperation mit der VHS Unteres Remstal, der VHS Schorndorf und des Netzwerkes „Projekt Zamma“. Zu diesem zählt auch die Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement der Stadt Schorndorf.

Durch die erfolgreiche Teilnahme an insgesamt drei Wochenend-Modulen haben die zwölf Teilnehmer am Samstag, 12. Juni, feierlich in einer virtuellen Abschlussveranstaltung ihre Zertifikate übergeben bekommen. EBM Edgar Hemmerich würdigte das Engagement der Teilnehmerinnen und Teilnehmer außerordentlich in seinem Grußwort und betonte dabei: „Sie haben Inklusion als gemeinsame, gesellschaftliche Aufgabe angenommen und sind hierfür bereit gewesen sich in Ihrer Freizeit zu ehrenamtlichen Inklusionsbegleitern schulen zu lassen. Dafür möchte ich ein großes Lob und meinen herzlichen Dank aussprechen, denn dies ist eine besondere Leistung“. Besonders lobenswert ist dabei, dass die Teilnehmerinnen, Teilnehmer und Dozenten sich dabei auf eine komplette Onlineschulung eingelassen haben. Dadurch ist es erst möglich geworden, dass die Qualifizierung trotz der vorliegenden Situation durchgeführt werden konnte. Hier möchten wir einen besonderen Dank an alle Mitwirkenden, Dozenten und vor allem auch an die Kursleiterin Marina Cillessen von der Diakonie Stetten richten. Marina Cillessen betonte dabei: „Zamma können wir den Weg als Netzwerk gehen und gemeinsam Verbindungen aufbauen, denn nur zamma kann es gehen!“ Außerdem bringt sie ein wie wichtig es ist, dass man Gutes tut und auch darüber spricht, denn so können noch mehr Menschen dazu angeregt werden Gutes für unsere Gesellschaft zu tun.

Nach der erfolgreichen Qualifizierung ist vor der Umsetzung des Gelernten in die Praxis, denn Inklusion funktioniert genau dann, wenn Menschen mit und ohne Behinderung zusammen, oder wie man im schwäbischen so schön sagt „zamma“, kommen und gemeinsam neue Wege gehen.

Die Inklusionsbegleiter können sich selbst entscheiden, in welcher Form sie sich engagieren möchten. Sie können beispielsweise Menschen mit Behinderung auf eine Veranstaltung oder zu einer Freizeitaktivität begleiten und ihnen dabei Hilfeleistung geben. Oder sie rufen eine Gruppe von Menschen mit und ohne Behinderung ins Leben, die sich „zamma“ findet. Hierbei können gemeinsame Freizeitinteressen geteilt werden. Auch die Unterstützung innerhalb eines Vereines als Wegbereiter für das Thema Inklusion ist dabei vorstellbar. Es gibt dabei keine Grenzen, wie sie ihr Engagement umsetzen können.

Wer Inklusionsbegleiterin oder Inklusionsbegleiter werden möchte, erhält mehr Informationen bei Marina Cillessen, Diakonie Stetten, Telefon 0152 5790 4819, Mail: marina.cillessen@diakonie-stetten.de oder bei Lillemor Nähr von der Stadt Schorndorf - Fachbereich Familie und Soziales, Telefon 07181 602-3319, Mail: Lillemor.naehr@schorndorf.de.

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