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Blick über Schorndorf

Stadtnachricht

Sanierung Weststadt


Das Gebäude Urbanstraße 21 gilt als ein dominantes und ebenso stadtbildprägendes Wohn- und Geschäftshaus. Im Erdgeschoss befindet sich neben dem Verkaufsraum einer Bäckerei auch ein Pizza-Service.

Eine städtebauliche Bedeutung kommt dem stattlichen Bau aufgrund seines exponierten Standortes am platzartig erweiterten Einmündungsbereich der Römmelgasse in die Urbanstraße zu. Das ziemlich marode Haus soll jetzt für rund 450.000 Euro saniert werden. Einstimmig bewilligte der Technische Ausschuss dafür einen Zuschuss aus dem Sanierungstopf mit 101.000 Euro. Dies wird die nunmehr zehnte Sanierung eines privaten Gebäudes im Sanierungsgebiet "Weststadt".

Damit wird dort weiter attraktiver Wohnraum geschaffen. Oberbürgermeister Matthias Klopfer ist davon sehr angetan. Er spricht von einer "Erfolgsgeschichte" bei den Sanierungsbemühungen in diesem Quartier, für die nun ein weiteres Kapitel geschrieben werde. Der mit knapp drei Millionen Euro bemessene Förderrahmen ist damit bald ausgeschöpft. Dazu Baubürgermeister Andreas Stanicki: "Wenn das Interesse anhält, werden wir nächstes Jahr einen Aufstockungsantrag stellen." Mit Blick auf die unendliche Diskussion zur Freigabe der unteren Schlichtener Straße für den Verkehr in beide Richtungen stellte CDU-Stadtrat Hermann Beutel fest: "Attraktive Gebäude sind für die Weststadt wertvoller, als an Straßenführungen rumzudoktern." Von seinen Kolleginnen und Kollegen erntete er ein Kopfnicken.

In der Vorlage des Hochbauamts wird der Zustand folgendermaßen beschrieben: "Das Gebäude weist sowohl hinsichtlich Haustechnik und Ausstattung, als auch in puncto Wärmeschutz und Energiehaushalt gravierende Mängel und Missstände auf." Zudem besitze es erheblich gestalterische Mängel, die sich aufgrund seines zentralen und exponierten Standortes besonders negativ auf das Stadtbild auswirken. Angesichts der gravierenden Modernisierungsrückstände und Ausstattungsdefizite stünden die Wohnungen im Ober- und Dachgeschoss teilweise leer.

Nach Darstellung des Baubürgermeisters beabsichtigt der Eigentümer, das Haus umfassend zu erneuern und die leerstehenden Wohnungen grundlegend zu modernisieren, damit eine zeitnahe Vermietung möglich wird. Die Fassade soll in einem zweiten Bauabschnitt erneuert werden.




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