Blick über Schorndorf

Stadtnachricht

Der alte Postturm wird abgetragen


Postturm

Die Tage des alten Postturms gegenüber dem Bahnhof sind nun endgültig gezählt. Bereits nächste Woche wird mit den vorbereitenden Arbeiten für den schwierigen Rückbau begonnen. Bis Ende des Jahres, so rechnet Geschäftsführer Martin Schmidt von der städtischen Wohnbaugesellschaft (SWS), wird der kleine Platz an zentraler Stelle leer geräumt und damit ein "Schandfleck" verschwunden sein. Für den Neubau ist mit dem örtlichen Unternehmen Flex-Fonds ein Investor gefunden. Mit dessen Vorstandsvorsitzendem Gerald Feig wurde am Dienstag der Kaufvertrag unterzeichnet. Bis zum Frühjahr 2011 könnte der mit 37 Meter Höhe geplante Neubau eingeweiht werden, wenn es nach den jetzigen Überlegungen geht. Laut Feig wird sein Unternehmen rund 5,5 Millionen Euro in das Projekt investieren, auf dessen beiden obersten Etagen ein Gourmet-Restaurant mit variabler Bar vorgesehen sei. "Schorndorf Aktuell" stellt die Pläne in seiner nächsten Ausgabe ausführlich vor. Diese basieren auf dem vorausgegangenen Wettbewerb.

Zunächst gilt das Augenmerk dem "Rückbau" des recht unansehnlichen Gebäudeveteranen, wie Martin Schmidt die von den bisherigen Eigentümern SWS und Kreisbau gemeinsam zu bewältigende "schwierige Operation" nennt. Der Auftrag zum Abbruch wurde für rund 200 000 Euro an die Firma Weber aus Sulzbach vergeben. Um das Gebäude wird ein Schutzgerüst erstellt, das aus Sicherheitsgründen mit Planen - ähnlich wie momentan das Rathaus am Marktplatz - verhüllt wird. Mit dem Kran im Hof sollen benötigte Maschinen hochgehievt werden. Abgebrochen wird mit Hand von oben nach unten. Von der Fassade werden zunächst die Platten entfernt. Dann rückt man dem Beton- und Stahlskelett zu Leibe. Aus Platzgründen wird auf der Baustelle nichts zerkleinert. Alles soll mit Lastern abtransportiert werden.



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