Aktuelles & Vergangenes

Das Quartiersprojekt im Fuchshof war 2018/19 ein Sozialraumprojekt, das Angebote, Aktionen und Treffen für Menschen jeden Alters anbieten und dazu beitragen sollte, Menschen zusammenzubringen, um sich gegenseitig zu unterstützen und Spaß miteinander zu haben. Das Angebot wurde mit freundlicher Unterstützung des Allianz-Centers Schorndorf und Allianz für die Jugend e.V. durchgeführt.

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Am 23.10.2019 fand im Zentrum für internationale Begegnungen (ZiB) ein Nachbarschaftsgespräch für die Quartiersentwicklung der Vorstadt statt. Eine bunt gemischte Gruppe aus rund 50 Personen traf sich am Abend, um über die Entwicklung ihrer Nachbarschaft zu diskutieren. Besonders im Mittelpunkt standen die Themen Freizeit & Begegnung, Älter werden im Quartier, Öffentlicher Raum sowie Einkaufen & Nahversorgung.

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Am 17. Juli 2019 fand die erste Sozialraumkonferenz Nord statt. Das „Nord“ steht für Schorndorf Nord. Der neu entwickelte Begriff umfasst Nordstadt und Vorstadt, also alle Viertel nördlich der Bahnlinie. Langfristiges Ziel ist es, die Entwicklung der Quartiere zu planen - pilotmäßig für Nord, später aber auch für die restlichen Stadtteile. Die Sozialraumarbeit wird von den Fachbereichen Stadtentwicklung und Baurecht sowie Familie und Soziales geleitet und sind Teil des Projekts „L(i)ebenswertes Schorndorf“, das mit 70.000 Euro vom Programm Quartiersimpulse gefördert wird.

Mit dabei waren Vertreter der Stadtverwaltung Schorndorf sowie Institutionen und Einrichtungen der nördlichen Stadtteile.

Das Hauptziel war es, herauszufinden, wie man alle von den Planungen betroffenen Bürgerinnen und Bürger mit ins Boot holen kann. Gemeinsam mit Petra Schmettow vom forum for international development + planning machten sich die Anwesenden dann auf, diese Frage zu beantworten. Ein erster Schritt ist ein Nachbarschaftsgespräch im Herbst 2019 im Zentrum für internationale Begegnungen, bei dem Bürgerinnen und Bürger aus dem Quartier sagen können, was ihnen wichtig in ihrem Viertel ist.

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Bei der Sozialraumkonferenz im November 2018 begrüßten Oberbürgermeister Klopfer und Erster Bürgermeister Hemmerich die Teilnehmenden verschiedener sozialer Institutionen, um gemeinsam den Weg der sozialraumorientierten Arbeit in Schorndorf zu diskutieren. Beim „Stadtbummel“ durch vier Orte der Vorstadt wurden das Zentrum für internationale Begegnungen, das Jugendhaus Altlache, die Wiesenstraße sowie der Treffpunkt Sankt Markus vorgestellt. Beim gemeinsamen World-Café tauschten sich die Teilnehmenden über Interessen und Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger im Quartier aus. Experten aus den Bereichen Stadtplanung, Sicherheit, Integration, Inklusion, Kinder und Jugendliche sowie Senioren nahmen die Ideen und Impulse auf. An diesem Tag wurden vielfältige Quartiersaktivitäten in Schorndorf sichtbar und ein intensiver Fachaustausch wurde ermöglicht.

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  • Quartiersimpulse für das Gebiet rund um das Zentrum für internationale Begegnungen
  • Sonderprogramm Quartier für das Mühlenviertel mit dem Projekt „Leben im Mühlenviertel — ein generationenübergreifendes Modellquartier für Schorndorf“

In Schorndorf hat sich ein neues Netzwerk gegründet: das „Kompetenzteam Quartier“. Es bringt Menschen zusammen, die sich in den Stadtteilen aktiv für ein gutes Miteinander einsetzen. Ziel ist es, Nachbarschaften zu stärken, Ideen zu teilen und gemeinsam die Stadt weiterzuentwickeln.

Zu einem ersten Treffen im Rathaus lud der Fachbereich Familie und Soziales ein.

Fachbereichsleiter Christian Bergmann eröffnete mit der Frage: „Was wollen Sie – und wie können wir Sie dabei unterstützen, das gemeinsam umzusetzen?“

Es zeigte sich: In Schorndorf gibt es viele Angebote für alle Generationen. Das Projekt „Connect – Lebendige Nachbarschaft für alle Generationen“ organisiert ein Begegnungscafé, ein Repair-Café und einen Lauftreff im Süd-Osten unserer Stadt. Die Genossenschaft Remstal Leben baut im Quartier Au ein Wohnprojekt unter dem Motto „Leben und Arbeiten in der Vorstadt“. Das Spittlerstift baut aktuell das Quartier Röhrach auf. In der Altstadt bietet das Familienzentrum/ Mehrgenerationenhaus neben einem Begegnungscafé verschiedene Beratungs-, Begegnungs- und Bildungsangebote für alle Alters- und Lebenslagen. In der Wiesenstraße hat die Paulinenpflege ein Netzwerk aufgebaut mit Sprach-Treffs, einem Kindertreff und einem Gartenprojekt.

Auch in anderen Quartieren gibt es viel zu erleben: Die Pauluskirche im Quartier Rainbrunnen lädt zu einem Mittagstisch ein, organisiert Selbsthilfegruppen und Feste wie das Nordstadtfest. In der Erlensiedlung finden Spielgruppen, Vater-Kind-Waldaktionen und ein Café für alle statt. Im Mühlenviertel sorgt der Verein „Gute Nachbarschaft“ für eine offene Sprechstunde, Pflanzentausch und einen lebendigen Adventskalender.

Die Stadt unterstützt diese Arbeit durch das Team „Quartier und Inklusion“. Es vernetzt Gruppen, bringt die Angebote zusammen, arbeitet mit Partnern, verteilt Gelder aus dem Integrations- und Quartiersfonds und entwickelt gemeinsame Regeln und Standards.

Die Menschen, die sich engagieren, kommen aus Vereinen, Kirchen, sozialen Einrichtungen oder direkt aus den Nachbarschaften. Manche Projekte werden gefördert, andere entstehen ehrenamtlich. Alle haben ein gemeinsames Ziel: Schorndorf soll ein guter Ort zum Leben sein – für alle.

Christian Bergmann machte deutlich: „Quartiersarbeit zeigt, was im Stadtteil gebraucht wird, und macht das Leben vor Ort besser. (…) Und es ist deutlich geworden was unsere Mitstreiter im Feld möchten: Die Stadt mitgestalten, mehr Motivation kann sich die Stadt nicht wünschen!“

Mit dem „Kompetenzteam Quartier“ gibt es nun ein starkes Netzwerk, das die Angebote bündelt und die Quartiere weiter gestaltet. Das Team trifft sich künftig dreimal im Jahr, um Erfahrungen auszutauschen und neue Ideen aufzunehmen.

Am 04. Dezember 2024 fand im Sitzungssaal des Rathauses die Sozialraumkonferenz Schorndorf Nord unter dem Motto „Mitreden, Mitgestalten: Offene Kommunikation als Grundlage für ein lebendiges Miteinander“ statt. Nach einem Grußwort durch OB Bernd Hornikel gab es einen Impuls von Fachbereichsleiter Christian Bergmann zum Thema der Konferenz. Anschließend beschäftigten sich die Teilnehmenden in Vier Workshops mit den Themen Einsamkeit im Quartier, neues Ehrenamt, Miteinander fördern und Nachbarschaftsfest 2025. Ein zentrales Ergebnis der Workshops war die erste Planung und Festlegung eines Termins für das Nordstadtfest 2025.

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Am Samstag, den 24. Mai 2025, wurde das Gelände rund um die Pauluskirchengemeinde ein lebendiger Treffpunkt für Groß und Klein. Beim diesjährigen Nordstadtfest kamen über den Nachmittag verteilt rund 350 Besucherinnen und Besucher. Zusammen wurde gefeiert und miteinander gesprochen.

Das Fest hatte das Motto: „Gemeinsam feiern im Schorndorfer Norden “. Es gab viele verschiedene Dinge. Zum Beispiel Musik, Angebote zum Mitmachen und leckeres Essen. Viele Partner und Partnerinnen aus dem Stadtteil haben das Fest mitgestaltet. Es gab kreative Stände, die für jede Altersgruppe ein Angebot hatten.

Steffen Kläger-Lißmann, der Pfarrer der Pauluskirche, hat das Fest eröffnet. Der Chor „Stimmwerk“ hat den Nachmittag mit Musik begleitet. Zwischendurch hat Karl Berger Akkordeon gespielt.

Besonders für Kinder gab es viele tolle Sachen. Es gab eine Spielstraße, eine Schmetterling-Bastelecke und eine Schaumkuss-Schleuder. Es gab auch Kinderschminken. Es gab kreative Aktionen wie die Farbschleuder oder das Herstellen von Buttons. Da konnten alle mitmachen.

Ein besonderes Erlebnis war die mobile Rennbahn der Paulinenpflege. Hier konnten Kinder zusammen mit ihren Eltern kleine Holzautos bauen. Die Autos konnten sie dann direkt auf der Rennstrecke testen.
Für das körperliche Wohl war alles gut vorbereitet. Es gab frisch gegrillte Würste im Brötchen. Es gab auch Waffeln, Popcorn, Kaffee, Espresso, Kuchen und frisches Obst. Viele Besucherinnen und Besucher fanden die Stimmung auf dem Fest gut. Sie fanden es toll, wie freundlich alle miteinander waren.

Das Nordstadtfest hat gezeigt, wie gut die Menschen im Schorndorfer Norden zusammenhalten. Sie helfen sich und freuen sich am Leben. Die Partner und Partnerinnen im Netzwerk haben viel für das Fest getan. Deshalb war der Nachmittag sehr schön und wird lange in Erinnerung bleiben. Mit dabei waren:

  • AWO Schorndorf
  • Elternbeirat Kita Rainbrunnen
  • Elternbeirat Pauluskindergarten
  • Fachrat für Integration Schorndorf
  • Gute Nachbarschaft im Mühlenviertel e.V.
  • Kirchengemeinde Hl. Geist
  • Kita Rainbrunnen
  • Kreisdiakonieverband Rems-Murr-Kreis
  • Partnerschaft für Demokratie Schorndorf-Urbach
  • Paulinenpflege
  • Pauluskirchengemeinde
  • Remstal Leben eG
  • Stimmwerk Chor Schorndorf
  • Treffpunkt Familie

Zum Auftakt der Quartiersarbeit in Schorndorf Südost wurde vom Quartiersmanagement am 29. März 2025 ein Kick-Off-Treffen veranstaltet. Es kamen rund 80 Interessierte Anwohnerinnen und Anwohner um sich über die neue Quartiersarbeit auszutauschen.

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