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Blick über Schorndorf

Richtlinien für die Betreuungsangebote

Im Rahmen der Verlässlichen Grundschule sowie der Ergänzenden Schulkindbetreuung im Rahmen des Ganztagsbetriebs

1. Ergänzende Betreuung, Trägerschaft

An den Grundschulen in Schorndorf werden in Abstimmung mit der Schule und je nach örtlichem Bedarf ergänzende Betreuungsangebote im Rahmen der Verlässlichen Grundschule geschaffen (Kernzeitbetreuung für Halbtagsschüler). An den Ganztagsschulen Gemeinschaftsschule Rainbrunnen (Primarstufe), Schillerschule Haubersbronn, Schlosswallschule und Künkelinschule sowie am Schulzentrum Süd/Grauhalde werden für Kinder, welche im Ganztagsbetrieb angemeldet sind, ergänzende Betreuungsangebote im Rahmen des Ganztagsbetriebs eingerichtet. Je nach örtlichem Bedarf kann eine Betreuungsgruppe auch gemeinsam für mehrere Schulen eingerichtet werden. Träger dieser Betreuungsangebote ist die Stadt Schorndorf.

2. Betreuungsinhalt

Die Betreuungsangebote orientieren sich an den Bedürfnissen der Schüler sowie an den örtlichen und situationsbedingten Gegebenheiten. Den Schülern werden insbesondere sinnvolle spielerische und freizeitbezogene Aktivitäten angeboten. Die Schüler können in Absprache mit der Betreuungskraft während der Betreuung ihre Hausaufgaben erledigen. Unterricht findet nicht statt.

3. Betreuungskräfte, Gruppengröße

3.1. Jede Gruppe wird von einer Betreuungskraft betreut. Als geeignete Betreuungskräfte kommen Erzieher(innen), Personen mit einer entsprechenden Ausbildung im Sozial- und Erziehungsbereich sowie in der Erziehung erfahrene Personen in Betracht.

3.2. Die Größe der Betreuungsgruppen hängt maßgeblich von den räumlichen Gegebenheiten und von der Art des Betreuungsmoduls ab und wird von der Stadt nach den örtlichen Verhältnissen festgelegt. Die Mindestzahl von acht Schülern soll jedoch nicht unterschritten werden.

4. Betreuungszeit und Besuch der Betreuungsgruppen

4.1. Die Betreuung erfolgt an den Tagen, an denen Schulunterricht stattfindet. Betreuungsangebote können vor, nach oder auch vor und nach dem Unterrichtsblock der Schule eingerichtet werden. Der Betreuungsrahmen der Kernzeitbetreuung für Halbtagsschüler umfasst zusammen mit dem Schulunterricht an allen Grundschulen maximal sechs Stunden pro Tag. Die erweiterte Kernzeit umfasst zusätzlich an der Fuchshofschule und an der Reinhold-Maier-Schule in Weiler 3,75 Stunden pro Woche, an der Schurwaldschule in Oberberken acht Stunden pro Woche, an der Sommerrainschule in Schornbach 4,15 Stunden pro Woche und an der Otfried-Preußler Grundschule in Miedelsbach 7,5 Stunden pro Woche. Beginn und Ende der Betreuungsangebote werden von der Stadt in Abstimmung mit den Schulen nach den örtlichen Verhältnissen und Bedürfnissen festgelegt.

Die Ergänzende Schulkindbetreuung für Ganztagsschüler ist in einzeln wählbare Betreuungsmodule aufgeteilt, welche sich ebenfalls an den örtlichen Verhältnissen und Bedürfnissen der jeweiligen Schule orientieren.

4.2. Die Schüler sollen möglichst bei Öffnung des Betreuungsangebots erscheinen und bis zum Ende der Betreuungszeit in der Gruppe bleiben. Abweichungen können von den Eltern innerhalb der Betreuungsgruppen mit der Betreuungskraft vereinbart werden.

4.3. Die Schüler sollen die Betreuungsgruppen im eigenen Interesse und im Gruppeninteresse regelmäßig besuchen. Ist ein Schüler am Besuch der Betreuungseinrichtung verhindert, haben die Eltern dies der Betreuungskraft baldmöglichst mitzuteilen. Die Betreuungskraft informiert die Eltern und die Schule, wenn ein Schüler unentschuldigt fehlt oder die Gruppe unentschuldigt verlässt.

4.4. Bei Erkältungskrankheiten, bei Auftreten von Hautausschlägen, Halsschmerzen, Erbrechen, Durchfall oder Fieber sind die Schüler zu Hause zu behalten. Die Erkrankung eines Schülers oder eines Familienmitgliedes an einer ansteckenden Krankheit gemäß § 34 Infektionsschutzgesetz (zum Beispiel Diphtherie, Masern, Röteln, Scharlach, Windpocken, Keuchhusten, Mumps / Ziegenpeter, Tuberkulose, Kinderlähmung, übertragbare Darmerkrankungen, Gelbsucht, übertragbare Augen- oder Hautkrankheiten) muss der Betreuungskraft sofort, spätestens an dem der Erkrankung folgenden Tag, angezeigt werden. Der Besuch der Betreuungsgruppe ist in jedem dieser Fälle ausgeschlossen und wird erst wieder nach Vorlage einer ärztlichen Unbedenklichkeitsbescheinigung möglich.

4.5. Mit Inkrafttreten des Masernschutzgesetzes ist ab 01.03.2020 eine Masernschutzimpfung für alle Kinder, die in Gemeinschaftseinrichtungen betreut werden, verpflichtend. Der Nachweis ist in Form eines Impfausweises oder eines ärztlichen Zeugnisses gegenüber der Einrichtungsleitung zu erbringen. Mit Unterzeichnung der Anmeldung wird die Einwilligung erteilt, dass die jeweilige Schule den Nachweis über den Masernschutz an die Stadt Schorndorf übermitteln darf.

4.6. Muss eine Betreuungsgruppe aus besonderem Anlass (zum Beispiel wegen Erkrankung oder aus betrieblichen Gründen) geschlossen werden, sind die Eltern rechtzeitig zu informieren. Die Stadt ist bemüht, eine über drei Tage hinausgehende Schließung zu vermeiden. Dies gilt nicht bei der Schließung zur Vermeidung der Übertragung ansteckender Krankheiten.

4.7. Eine eventuell erforderliche Verpflegung ist von den Schülern mitzubringen.

5. Aufsicht, Haftung

5.1. Die Aufsichtspflicht der Stadt beginnt mit der Übernahme der Schüler durch die Betreuungskräfte in der Einrichtung. Die Aufsichtspflicht erstreckt sich räumlich auf das Schulgelände und das Schulgebäude. Während der Betreuungszeiten sind die Betreuungskräfte grundsätzlich für die Schüler ihrer Gruppe verantwortlich. Sie können jedoch für den Schulweg (von beziehungsweise zur Schule oder zu externen Unterrichtsstätten) keine Verantwortung übernehmen. Sie entlassen daher die Schüler unmittelbar nach Ende der Betreuungszeit oder zu den mit den Sorgeberechtigten vereinbarten Zeiten an der Türe der Einrichtung. Eine weitere Aufsichtspflicht des Betreuungspersonals besteht nicht.

5.2. Verstößt ein Schüler gegen die Anweisungen der Betreuungskraft oder verlässt er unerlaubt die Betreuungsgruppe, ist die Betreuungskraft von ihrer Verantwortung entbunden.

5.3. Die Stadt haftet nicht für den Verlust, die Beschädigung und die Verwechslung der Garderobe und anderer persönlicher Gegenstände der Schüler. Es wird empfohlen, diese Gegenstände mit dem Namen des Schülers zu kennzeichnen.

5.4. Die für die Betreuungsgruppen angemeldeten Schüler sind gesetzlich unfallversichert. Unfälle, die eine ärztliche Behandlung nach sich ziehen, sind der Betreuungskraft umgehend zu melden.

6. Anmeldeverfahren, Abmeldung, Ausschluss, Kündigung

6.1. In eine Betreuungsgruppe werden die Schüler derjenigen Schule aufgenommen, an der die Gruppe geführt wird oder für die eine gemeinsame Betreuungsgruppe eingerichtet ist.

6.2. Voraussetzung für die Aufnahme oder Wiederaufnahme in eine Betreuungsgruppe ist die schriftliche Anmeldung des Schülers beim Fachbereich Schulen und Vereine. Die Anmeldung umfasst grundsätzlich das komplette Betreuungsjahr vom 01.09. bis 31.08. des Folgejahres. Für die Anmeldung steht ein Anmeldeformular zur Verfügung. Dieses ist vollständig auszufüllen und gegebenenfalls von beiden Sorgeberechtigten zu unterschreiben. Die Anmeldung / Wiederanmeldung hat jährlich Anfang Mai für das nachfolgende Betreuungsjahr zu erfolgen. Der genaue Anmeldetermin kann dem gültigen Anmeldeformular entnommen werden. Soweit freie Plätze vorhanden sind, ist die Aufnahme auch im Verlauf des Betreuungsjahres möglich.

6.3. Ein Rechtsanspruch auf Aufnahme besteht nicht.

6.4. Die Aufnahme erfolgt jeweils für die Dauer des angemeldeten Betreuungsjahres.

6.5. Die Stadt ist bestrebt, allen angemeldeten Schülern einen Platz in einer Betreuungsgruppe zur Verfügung zu stellen. Liegen im Einzelfall mehr Anmeldungen vor, als Plätze aktuell zur Verfügung stehen, gelten folgende Aufnahmekriterien:

6.5.1. Das alleinerziehende sorgeberechtigte Elternteil ist berufstätig oder weist eine bevorstehende Berufstätigkeit nach.

6.5.2. Beide sorgeberechtigten Elternteile sind berufstätig oder weisen eine bevorstehende Berufstätigkeit nach.

6.5.3. Das alleinerziehende sorgeberechtigte Elternteil ist nicht berufstätig.

6.5.4. Nur ein Elternteil ist berufstätig.

6.5.5. Kinder der Klassen eins und zwei werden innerhalb der genannten Aufnahmekriterien vorrangig berücksichtigt.

6.6. Mit der Unterzeichnung des Anmeldeformulars durch die Sorgeberechtigten werden die vorliegenden Richtlinien als verbindlich anerkannt.

6.7. Die Abmeldung eines Schülers von der Betreuungsgruppe muss schriftlich unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen zum Monatsende erfolgen. Nach der Abmeldung ist eine Neuanmeldung frühestens nach drei Monaten wieder möglich. Bei Abmeldungen aus besonderem Anlass (zum Beispiel Wegzug) kann von Seiten der Stadt auf Einhaltung der Fristen verzichtet werden.

6.8. Wenn ein Schüler länger als vier Wochen unentschuldigt der Betreuungsgruppe ferngeblieben ist oder wenn die Sorgeberechtigten mit der Zahlung des Betreuungsentgelts mit mehr als einem Monat in Rückstand sind, kann der Schüler von der Betreuung ausgeschlossen werden. Der Ausschluss wird von der Stadt mit einer Frist von vier Wochen zum Monatsende schriftlich erklärt.

6.9. Schüler, die permanent den geordneten Ablauf in der Betreuungsgruppe, insbesondere durch Belästigung und Gefährdung anderer Schüler stören und die Weisungen der Betreuungskraft nicht befolgen, können nach vorheriger Abmahnung bei den Sorgeberechtigten mit einer Frist von vier Wochen zum Monatsende vom Besuch der Betreuungsgruppe ausgeschlossen werden. Bei Gefahr für die Gesundheit der Mitschüler ist auch ein fristloser Ausschluss möglich. Der Ausschluss aus der Betreuungsgruppe kann auch bei wiederholter Nichtbeachtung anderer Pflichten dieser Richtlinien erklärt werden.

6.10. Der Stadt steht zur Neuorganisation der Betreuungsgruppen ein Kündigungsrecht mit einer Frist von sechs Wochen zum Ende des Folgemonats zu. Die Kündigung hat schriftlich zu erfolgen.

7. Betreuungsentgelte

7.1. Die Stadt erhebt für den Besuch einer Betreuungsgruppe im Rahmen der Verlässlichen Grundschule (Kernzeitbetreuung für Halbtagsschüler) sowie für die Ergänzende Schulkindbetreuung im Rahmen des Ganztagsbetriebs (Ganztagsschüler) je Schüler ein monatliches Betreuungsentgelt.

7.2. Schuldner der Betreuungsentgelte sind die Sorgeberechtigten, das allein sorgeberechtigte Elternteil sowie die sonst Sorgeberechtigten der Schüler. Mehrere Schuldner haften dabei als Gesamtschuldner

7.3. Das volle Betreuungsentgelt wird am Ersten eines jeden Kalendermonats zur Zahlung fällig und ist an zwölf Monaten im Betreuungsjahr zu entrichten. Dies gilt auch bei Beginn (zum Beispiel nach den Sommerferien) oder Beendigung der Betreuung im Laufe eines Monats, bei Unterbrechung der Betreuung durch die Schulferien, bei vorübergehender Schließung aus betrieblichen Gründen oder wegen höherer Gewalt sowie bei Krankheit oder Fernbleiben eines Schülers. Lediglich bei Neuaufnahme des Kindes im Verlauf des Betreuungsjahres kann das Betreuungsentgelt des Aufnahmemonats um 50 Prozent reduziert werden, wenn die Aufnahme des Kindes nach dem 15. eines Monats erfolgt.

7.4. Das Betreuungsentgelt beträgt monatlich

7.4.1 für die Kernzeitbetreuung der Halbtagsschüler an der Künkelinschule, Schlosswallschule, Fuchshofschule, Gemeinschaftsschule Rainbrunnen, Schillerschule Haubersbronn, Grundschule Miedelsbach, Schurwaldschule Oberberken, Sommerrainschule Schornbach und Reinhold-Maier-Schule in Weiler:
Schüler Betreuungsentgelt
für einen Schüler aus einer Familie mit einem Kind 71,00 EURO
für einen Schüler aus einer Familie mit insgesamt zwei kindergeldberechtigten Kindern 59,00 EURO
für einen Schüler aus einer Familie mit insgesamt drei kindergeldberechtigten Kindern 46,00 EURO
für einen Schüler aus einer Familie mit insgesamt vier und mehr kindergeldberechtigten Kindern 34,00 EURO
für die zusätzliche Kernzeitbetreuung für Halbtagsschüler bis zum Nachmittagsunterricht (dienstags beziehungsweise donnerstags) an der Schlosswallschule, Künkelinschule und Schillerschule 26,00 EURO


7.4.2. für die erweiterte Kernzeitbetreuung der Halbtagsschüler:
Schüler Betreuungsentgelt
Schurwaldschule Oberberken gesamt acht Stunden pro Woche 33,00 EURO
Otfried-Preußler-Grundschule Miedelsbach gesamt 7,5 Stunden pro Woche 31,00 EURO
Sommerrainschule Schornbach gesamt 4,15 Stunden pro Woche 17,00 EURO
Fuchshofschule gesamt 3,75 Stunden pro Woche 15,00 EURO
Reinhold-Maier-Schule Weiler gesamt 3,75 Stunden pro Woche 15,00 EURO


7.4.3. für die Ergänzende Schulkindbetreuung im Rahmen des Ganztagsbetriebs (Ganztagsschüler):
Modul eins Frühbetreuung Montag bis Freitag Modul zwei Nachmittagsbetreuung Montag bis Donnerstag Modul drei Freitagsbetreuung Modul vier Erweiterte Freitagsbetreuung
Schlosswallschule 23,00 EURO 44,00 EURO 31,00/22,00 EURO 17,00 EURO
Gemeinschaftsschule Rainbrunnen 17,00 EURO 44,00 EURO 42,00 EURO
Schillerschule 28,00 EURO 61,00 EURO 23,00 EURO

Modul eins Frühbetreuung Montag bis Freitag Modul zwei Nachmittagsbetreuung Montag bis Mittwoch Modul drei
Erweiterte Nachmittagsbetreuung Montag bis Mittwoch
Modul vier Mittagsbetreuung Donnerstag bis Freitag Modul fünf Erweiterte Mittagsbetreuung Donnerstag bis Freitag
Künkelinschule 34,00 EURO 32,00 EURO 26,00 EURO 48,00 EURO 39,00 EURO

Modul eins
Nachmittagsbetreuung Montag bis Donnerstag
Modul zwei
Freitagsbetreuung
Schulzentrum Süd /Grauhalde 61,00 EURO 44,00 EURO


7.5. Besuchen zwei Schüler aus einer Familie eine Betreuungsgruppe, reduziert sich das Betreuungsentgelt des Kindes in der niedrigeren Entgeltgruppe um 50 Prozent. Besuchen drei oder mehr Schüler aus einer Familie eine Betreuungsgruppe, wird ab dem dritten Schüler kein Betreuungsentgelt erhoben.

7.6. Bei Vorlage eines Nachweises über den Bezug von Wohngeld, Jugendhilfe oder Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch, dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch oder nach dem Asylbewerberleistungsgesetz wird das Betreuungsentgelt grundsätzlich um 50 Prozent reduziert. Diese Reduzierung gilt jeweils nur so lange, wie oben genannte Leistungen nachweislich bezogen werden. Bestehen die Gründe für eine Entgeltreduzierung nicht mehr, wird das volle Betreuungsentgelt erhoben.

7.7. Kann ein Schüler wegen Erkrankung die Betreuungsgruppe zusammenhängend länger als vier Wochen nicht besuchen, wird das Betreuungsentgelt auf Antrag um 50 Prozent für den betreffenden Zeitraum ermäßigt. Weitere Ermäßigungen sind nur in begründeten Ausnahmefällen möglich.

7.8. Kinder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, können bei der Bemessung des Betreuungsentgelts nach Ziffer 7.4.1 nur berücksichtigt werden, wenn ein Nachweis über den Kindergeldbezug vorgelegt wird.

7.9. Bei Änderungen der persönlichen Verhältnisse, die Auswirkung auf die Höhe des Betreuungsentgelts haben (zum Beispiel Geburt eines weiteren Kindes, erstmaliger Bezug oder die Verlängerung des Bezuges von Sozialleistungen gemäß Ziffer 7.6), ist die Stadt innerhalb eines Monats zu benachrichtigen. Wird die Stadt innerhalb eines Monats nicht in Kenntnis gesetzt, kann die Reduzierung des Betreuungsentgelts erst im Folgemonat des Bekanntwerdens umgesetzt werden.

9. Weitere Regelungen, Inkrafttreten

9.1. Die Grundsätze der vorliegenden Richtlinien wurden am 25.01.2001 vom Gemeinderat beschlossen. Nummer 7.4. wurde vom Gemeinderat am 18.02.2004 geändert. Durch Beschluss des Gemeinderats am 21.05.2015 wurden die Richtlinien geändert und redaktionell angepasst (Nummer 4.1 und 7.4). Durch Beschluss des Gemeinderats am 30.03.2017 wurden die Richtlinien geändert und redaktionell angepasst (vergleiche Nummer 4.1 und 7.4). Durch Beschluss des Gemeinderats am 22.03.2018 wurden die Richtlinien geändert und redaktionell angepasst (Nummer 7.4). Auf der Grundlage der Beschlüsse des Gemeinderats am 11.04.2019 wurden die Richtlinien geändert und redaktionell angepasst. Diese Änderungen treten ab dem 01.09.2019 in Kraft.

9.2. Zur besseren Lesbarkeit wurde für Schülerinnen und Schüler durchgehend die männliche Form verwendet.

9.3. Sorgeberechtigte im Sinne dieser Richtlinien sind die in § 1626 folgende des Bürgerlichen Gesetzbuches genannten Personen. Liegen der Stadt keine anderslautenden Unterlagen vor, wird davon ausgegangen, dass im Regelfall die Eltern das Sorgerecht ausüben.

9.4. Ferienbetreuung: Im Schulzentrum Rainbrunnen wird in Zusammenarbeit mit der Paulinenpflege Winnenden ein zentrales Ferienbetreuungsangebot für Grundschüler geführt, für welches diese Richtlinien analog gelten. Die Betreuungszeiten und die Betreuungsentgelte sind in den Anmeldeformularen geregelt, die über die städtische Homepage www.schorndorf.de/ferienbetreuung abgerufen werden können.
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