Viele Schorndorferinnen und Schorndorfer haben bereits von der städtischen Förderung für Klimaschutzaktivitäten profitiert. Schauen Sie sich nachstehend beispielhaft einige Gastbeiträge zu erfolgreich umgesetzten Maßnahmen in der Stadt an.
Förderbereich „Austausch Fenster und Haustüren“
Die neu eingebauten Fenster und Balkontüren überzeugen bislang auf ganzer Linie, was das Thema Wärmehaltung/-dämmung, das neu gewonnene Wohlfühlklima durch ein helleres und zeitgemäßes Erscheinungsbild sowie den neu gewonnenen Lärmschutz angeht. Der Einbau erfolgte schnell und sauber. Gipser oder Malerarbeiten waren im Anschluss nicht nötig. Die Beantragung des Zuschusses war schnell und unkompliziert.
Als energetische Maßnahme zur Einsparung von Heizenergie entschlossen wir uns, nach Beratung durch die Energieagentur Rems-Murr, neue Fenster einzubauen. Aufgrund des Alters der Fenster, der teilweise verwitterten Rahmenfarbe, mangelnder Dichtheit und defekter Beschläge bot sich der Austausch von 13 Fenstern im Haus an. Eingebaut wurden moderne Fenster mit 3-fach-Wärmedämmglas.
Die neuen Fenster haben im Innenraum mit ihrem weißen Rahmen ein angenehmeres Wohngefühl geschaffen. Ein höherer Wohnkomfort entstand außerdem durch kaum mehr hörbaren Außenlärm, keine Zugluft, kein Kälteempfinden am Fenstersitzplatz sowie eine jetzt leichtgängige Fensteröffnung Zusätzlich wird künftig Heizenergie eingespart – und damit auch CO₂-Emissionen sowie Heizkosten reduziert.
Der Fenstertausch wurde vorgenommen, um die Energieeffizienz des Gebäudes zu verbessern und dadurch Heizkosten zu sparen. Das alte Fenster war viel zu groß und auch nicht mehr 100 % dicht, dies führte zu Zugluft sowie Wärmeverlusten.
Zudem war mir der Wohnkomfort wichtig: Neue Fenster reduzieren Lärm von außen und verbessern das Raumklima durch bessere Isolierung. Außerdem steigert die Modernisierung den Immobilienwert und trägt langfristig zum Klimaschutz bei, da der Energieverbrauch sinkt.
Ich erhoffe mir dadurch geringere Energiekosten, ein behaglicheres Raumklima und eine nachhaltige Investition in die Zukunft der Immobilie.
Im Rahmen des Klimaschutz-Förderprogramms der Stadt Schorndorf haben wir zwei kleine, veraltete Fenster durch moderne, energieeffiziente Fenster mit Wärmeschutzverglasung (Uw 0,83) ersetzt. Diese Maßnahme war Teil unseres langfristigen Ziels, den Energieverbrauch unseres Hauses nachhaltig zu senken und den Wohnkomfort zu verbessern. Auf die Idee kamen wir, weil die alten Fenster deutlich spürbare Kältebrücken darstellten. Insbesondere im Winter bemerkten wir einen unangenehmen Luftzug und ein kaltes Treppenhaus/Gäste-WC trotz Heizung. Wir wollen aktiv einen Beitrag zum Klimaschutz leisten und gleichzeitig unsere Energiekosten senken. Die Förderung der Stadt ist ein willkommener Anreiz, das Projekt zeitnah umzusetzen. Wir würden anderen Haushalten in Schorndorf definitiv empfehlen, sich mit den Fördermöglichkeiten der Stadt auseinanderzusetzen. Gerade kleine Maßnahmen wie der Austausch einzelner Fenster haben eine spürbare Wirkung und sind dank der Förderung auch finanziell gut machbar.
Jahrelang war unser Wohnzimmer durch alte Fenster und undichte Türen der kälteste Raum im Haus. Die Entscheidung für den Tausch ging dann plötzlich ganz schnell: Wir haben uns für neue Kunststofffenster mit 3-Fach-Verglasung entschieden. Das Ergebnis überzeugt uns auf ganzer Linie! Die Wärmedämmung ist hervorragend, und der verbesserte Lärmschutz sorgt für echte Ruhe. Dank des zeitgemäßen, hellen Designs haben wir ein völlig neues Wohlfühlklima gewonnen. Der Einbau verlief absolut sauber und problemlos. In Verbindung mit der neu gefrästen Fußbodenheizung freuen wir uns schon fast auf den nächsten Winter. Ein großes Plus war zudem die schnelle und unkomplizierte Beantragung der städtischen Förderung.
Im Rahmen unserer Haussanierung wurde das letzte alte Holzfenster durch ein neues modernes Kunstoffenster mit 3-fach-Verglasung ersetzt. Neben der Energieeinsparung durch die gute Isolierung haben wir durch den Wechsel von einem zweiteiligen auf ein einteiliges Fenster noch erreicht, dass das Zimmer viel heller und offener wirkt und die Aussicht nicht mehr durch den Rahmen gestört wird.
Im Zuge der Komplettsanierung unseres Häuschens wurden im Rahmen der energetischen Maßnahmen auch unsere Fenster sowie die Hauseingangstüre saniert.
Die alte Holztüre wurde durch eine moderne Alu-Haustüre sowie sämtliche Holzfenster im Bestand ebenfalls durch 3fach verglaste Kunststofffenster ausgetauscht.
Diese Maßnahme bietet nicht nur einen optischen Mehrwert, man merkt direkt nach dem Einbau die verbesserte Wärmedämmung, was zu einer deutlich gesteigerter Energieeffizienz führt und in Zukunft zu deutlich reduzierten Energiekosten beiträgt.
Unsere alte Haustüre, die sehr verzogen und somit nicht mehr dicht schloss, haben wir durch eine neue, wirklich sehr gut isolierte Haustüre ersetzt. Wir spüren bereits jetzt eine deutliche Verbesserung. Wir freuen uns auf den nächsten Winter mit weniger Energieverlusten im Treppenhaus.
Förderbereich „Dämmung“
Als erster Schritt wurde bereits vor einigen Jahren das Dach mittels Aufsparrendämmung verbessert. Danach haben wir uns dafür entschieden, ein Wärmedämmverbundsystem anzubringen.
Trotz aller Herausforderungen überwiegen für uns die Vorteile nach dem Anbringen eines Wärmedämmverbundsystems. Dieses senkt nicht nur die Heizkosten, sondern verbessert die Wohnqualität erheblich. Kalte Ecken, die regelmäßig feucht wurden, sind Geschichte. Hohe Temperaturunterschiede zwischen Kopf und Fuß ebenso. So können unsere Kinder auch ohne Fußbodenheizung auf dem warmen Boden spielen.
Gleichzeitig wurde der Wert des Hauses durch die neue Fassade erheblich gesteigert. Wir empfehlen uneingeschränkt jedem, sein Haus ebenfalls zu dämmen.
Im Zuge der Hausrenovierung und des Heizungstauschs, haben wir die Kellerdecke entsprechend wärmegedämmt. So reduzieren wir unsere Heizkosten und schonen gleichzeitig die Umwelt. Dass dies von der Stadt Schorndorf gefördert wird, ist eine tolle Sache.
Es erfolgte das Anbringen einer Außen- und Innendämmung von jeweils 60 mm. Dies erfolgte um die Energie- und Heizkosten des Hauses zu senken, damit weniger Rohstoffe benötigt werden. Dies wirkt sich auch positiv auf die Mieter aus.
Das Gebäude wurde in den letzten Jahrzehnten mehrfach umgebaut und aufgestockt. Zuletzt erfolgte eine Kernsanierung, bei der das Heizsystem bereits komplett erneuert wurde und seitdem intelligent mit einem Smart-Home-System gesteuert wird.
Es erfolgte das Anbringen einer Außendämmung. Kältebrücken zu den Nachbargebäuden wurden behoben. Zudem wurde die Außenwand zum Erdreich hin abgedichtet und gedämmt. Dies erfolgte, um die Energie- und Heizkosten des Hauses weiter zu senken, um den Rohstoffverbrauch zu reduzieren und so unseren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
Nach dem Gespräch mit dem Energieberater haben wir uns entschlossen, das Dach energetisch zu Dämmen und auch gleich die alten Dachfenster durch neue wärmeisolierte Fenster zu ersetzen.
Zusätzlich wird künftig Heizenergie eingespart – und damit auch CO₂-Emissionen sowie Heizkosten reduziert und im Sommer zusätzlich mehr Wohnqualität durch weniger Hitze erlangt.
Förderbereich „Ausbau und Nutzung erneuerbarer Energien“
Um einen Überblick über die anfallenden Maßnahmen und Förderungen zu erhalten, kontaktierten wir einen Energieberater. Denn eines war von Anfang an klar: Die neue Heizung sollte zukunftssicher und möglichst klimaneutral sein. Mit Hilfe des Energieberaters wurde für das Wohnhaus ein individueller Sanierungsfahrplan (IFS) erstellt. Darin werden konkrete Maßnahmen zur Energieeinsparung und zur Reduktion der CO2-Emission benannt. Eine der empfohlenen Maßnahmen war der Ersatz der sanierungsbedürftigen Ölheizung durch eine Wärmepumpe mit Photovoltaik. Von einer Hybridheizung wurde uns bereits vor der der Gaspreisexplosion Mitte 2022 sowohl vom Energieberater also auch von unterschiedlichen Heizungsinstallateuren aufgrund der Komplexität und der Kosten abgeraten.
Neben dem Heizungstausch erfolgte auch der Austausch aller alten Heizkörper durch größere bzw. durch Heizkörper mit größerer Kapazität. Die Heizkörpernischen wurden isoliert und geschlossen. Alle Maßnahmen wurden innerhalb von 14 Tagen durch einen Schorndorfer Fachbetrieb zu unserer vollsten Zufriedenheit durchgeführt.
Unsere bisherigen Erfahrungen mit der Photovoltaikanlage: Von April bis Oktober wurde bereits mehr Strom eingespeist, als wir im letzten Jahr verbraucht haben. Durch den Batteriespeicher wurde in der Zeit so gut wie kein Strom über das Netz bezogen. Die Warmwasseraufbereitung (ohne Heizung) läuft komplett über den Strom der PV-Anlage. Wir schauen zuversichtlich auf die erste Heizperiode mit unserer neuen Heizung!
Durchgeführte Sanierungsmaßnahmen: Kompletter Austausch der fossilen Heizanlage durch eine effiziente Wärmepumpe. Installation einer Fußbodenheizung im gesamten Haus für eine optimale Wärmeverteilung und -nutzung. Errichtung einer Photovoltaik-Indachanlage zur Eigenstromerzeugung für die Wärmepumpe. Abschluss eines smarten Stromvertrags mit einem Anbieter für den Bezug von 100% Ökostrom für die restliche Stromversorgung.
Ergebnis: Deutliche Reduzierung des Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen. Steigerung der Energieeffizienz durch die Kombination von Wärmepumpe und Fußbodenheizung. Umweltfreundliche und nachhaltige Wärmeversorgung durch die Nutzung von Sonnenenergie und Ökostrom.
Fazit: Die Sanierung der Heizungsanlage in diesem Bestandsobjekt von 1939 zeigt, wie durch moderne Technik und innovative Lösungen der Energieverbrauch und die CO2-Emissionen von Gebäuden deutlich reduziert werden können. Die Kombination von Wärmepumpe, Fußbodenheizung und Photovoltaik-Indachanlage stellt eine zukunftsorientierte und nachhaltige Möglichkeit dar, das Gebäude energieeffizient und umweltfreundlich zu beheizen.
Nachdem unser Haus (Doppelhaushälfte Baujahr 1997) und damit auch seine Gasheizung in
die Jahre gekommen war, ging es um die Anschaffung einer neuen Heizung. Verschärft wurde
das Vorhaben, als der Warmwasserspeicher zu lecken begann. Nach über einem Jahr, in dem
es um eine gute Beratung und entsprechende Angebote ging, entschieden wir uns für eine neue Heizung.
In den Vorjahren ließen wir bereits eine Solarthermie (20 Jahre), eine Photovoltaik-Anlage (10 Jahre) und Elektrospeicher einbauen. Eine Fußbodenheizung haben wir nicht im Haus, aber taugliche Heizkörper.
Wir beschafften eine Luft-Wasser-Wärme ausschließlich zum Heizen des Gebäudes und eine Brauchwasserwärmepumpe, die überwiegend von der vorhandenen Solarthermie und dem elektrischen Strom aus dem Akku gespeist wird. Heizen und Warmwasser sind als voneinander getrennte Kreisläufe eingerichtet. Aktuell sehen wir, dass unser Brauchwasser nur von der Solarthermie erwärmt werden kann und die Wärmepumpe, die mit dem klimaschonenden Propan (R 290) funktioniert, ist nur in den Morgenstunden aktiv.
Wir gehen begründet davon aus, dass wir mit dieser Investition etwas Gutes für das Klima getan haben.
Ziel der Maßnahme war, unser Reihenendhaus von einer reinen Ölversorgung mit Netzstrombezug zu einer möglichst nachhaltigen Energieversorgung umzurüsten. Folgende Herausforderungen wurden mit nachfolgenden Lösungen umgesetzt:
- 1) Geringe Dachfläche: Maximalbelegung beider Dachflächen mit Entfernung des Schornsteins (Schacht dient als PV-Kabelkanal) und der Schneefanggitter (Schneebremsen zwischen Modulen) mit 10 kWh Batteriespeicher im Raum des ehemaligen Öltanks. Deshalb wurde erst der Heizungstausch und direkt anschließend die PV-Anlage umgesetzt.
- 2) Normale Heizkörper ohne Flächenheizungen: Messung der maximalen Vorlauftemperatur im Winterbetrieb (< 55°C), dann Nutzung Hocheffizienzwärmepumpe mit Hocheffizienzspeicher und Nutzung SpeedComfort Heizkörper Ventilator.
- 3) Beengte Bebauungsverhältnisse: Aufstellung auf Garagendach mit möglichst leiser Wärmepumpe mit Heizwasserrohrführung innenliegend an Wohnzimmerdecke (hierbei war eine akustische Entkopplung und Verkleidung mit Schallschutz nachzurüsten aufgrund der Lärmentwicklung im Wohnzimmer).
- 4) E-Auto erst zu späterem Zeitpunkt vorgesehen: Leerrohr für Kabelführung der Wallbox berücksichtigt.
- 5) Energiemanagementsystem wurde nicht umgesetzt: Ist in Verbindung mit der Wallbox geplant.
Die Abstimmungen der elektrischen Installationen zwischen Wärmepumpenelektrik und PV-Elektrik verliefen sehr unbefriedigend. Eine selbstständige Koordinierung ohne Energieeffizienzexperte oder Baubegleitung bei 2 unterschiedlichen Firmen mit zeitlicher Überschneidung ist nicht zu empfehlen.
Es war schon länger geplant, sich von den fossilen Abhängigkeiten zu lösen. Zum Beispiel haben wir auch ein E-Auto angeschafft. Dann ging letzten Sommer der Warmwasserboiler kaputt. Das war der Startschuss für Wärmepumpe und PV mit Akku. Beides ist jetzt realisiert. PV mit 20kWp und 9kWh Akku.
Aus- und Einbau der Heizung haben 7 Arbeitstage gedauert. Wir waren sehr zufrieden mit der Firma, termintreu und saubere Arbeit!
Wir sind jetzt nicht mehr direkt vom Öl abhängig, indirekt aber schon (Lebensmittel etc. müssen transportiert werden). Beim Strom sind wir dank des Akkus ziemlich autark.
Wenn ich an der Tankstelle vorbeifahre muss ich mich nicht mehr ärgern. Schon allein dafür hat es sich gelohnt. "Treibstoffkosten" ca. 50%, aber noch ohne PV und mit altem Benzinpreis.
Ich habe eine Wärmepumpe, eine Photovoltaikanlage und einen Batteriespeicher installiert. Motiviert haben mich die steigenden Energiekosten, der Wunsch nach mehr Unabhängigkeit und ein nachhaltigerer Umgang mit Energie.
Die Maßnahme ist aus meiner Sicht ein Erfolg, da ich einen großen Teil meines Stroms selbst erzeuge und für Haushalt und Heizung nutzen kann. Dadurch spare ich Energiekosten und reduziere meinen CO₂-Ausstoß.
Herausfordernd waren die hohen Anschaffungskosten und die Planung der Installation. Langfristig überwiegen jedoch die Vorteile.
Die Investition wirkt sich positiv auf meine Familie aus, da wir unabhängiger von Energiepreisen sind und einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Ich würde anderen eine ähnliche Maßnahme auf jeden Fall empfehlen.
Die nach rund 30 Jahren Betrieb ausgefallenen Solarkollektoren auf unserem Hausdach haben wir durch Photovoltaikmodule in Kombination mit einer Warmwasser-Wärmepumpe ersetzt.
Unsere Entscheidung für diese Lösung hatte mehrere Gründe: Zum einen sind Solarkollektoren technisch vergleichsweise störanfällig und wartungsintensiver. Zum anderen bietet die Kombination aus Photovoltaik und Warmwasser-Wärmepumpe für uns eine flexiblere und zukunftssichere Nutzung der selbst erzeugten Energie.
Da unsere Photovoltaikanlage insbesondere von März bis Oktober ausreichend Strom liefert, können wir die Warmwasser-Wärmepumpe in dieser Zeit weitgehend mit eigenem Solarstrom betreiben. Dadurch wird der selbst erzeugte Strom sinnvoll genutzt, und wir reduzieren gleichzeitig unseren Bedarf an Netzstrom.
Wir erhoffen uns von dieser Lösung eine zuverlässige Warmwasserbereitung, geringere Betriebskosten sowie eine bessere Nutzung unserer Photovoltaikanlage über das ganze Jahr hinweg.
Im Haus war eine Gasheizung aus 1998 verbaut, mit Flüssiggas betrieben aus einem unterirdischen Tank im Garten.
Bereits beim Kauf der Immobilie haben wir überlegt die Heizung zu tauschen, haben uns dann aber entschieden erst abzuwarten bis die Gasheizung die Funktion aufgibt. Dies war zum Jahreswechsel 2025/26 dann der Fall. Wir haben uns bewusst gegen den erneuten Einbau einer Gasheizung entschieden. Stattdessen ließen wir eine Wärmepumpe installieren, um langfristig unabhängiger von fossilen Energieträgern zu werden und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Die Entscheidung fiel zudem aufgrund der höheren Energieeffizienz und der perspektivisch geringeren Betriebskosten. Insbesondere weil wir in naher Zukunft auch noch eine PV-Anlage auf dem Dach installieren möchten.
Klimaanpassungsmaßnahmen
Die Begrünung der Garage wurde durchgeführt im Zusammenhang mit der Installation einer Luft-Wasser-Wärmepumpe. Zuvor wurde auf der Garage der 37 Jahre alte, vergammelte Belag abgetragen und entsorgt. Es wurde eine Drainageschicht und eine Ringdrainage aufgebracht (da wir bei Starkregen einen Rückstau befürchten, der das Dach überlasten könnte) und ein Wurzelschutzvlies verlegt. Im Bereich der Aufständerung des Wärmetauschers ist die Drainageschicht aus statischen Gründen ausgespart und das Wurzelschutzvlies aufgeschnitten worden. Die Materialien wurden teilweise günstig im Internet zusammengesucht und beim Fachhandel vor Ort bestellt, um die Kosten niedrig zu halten. Der Randbereich wurde mit Quarzkies bedeckt, um ein Einwachsen der Pflanzen in die Verwahrung zu verhindern. Die Substratschicht ist eine Mischung aus Liapor und Dachsubstrat, das von der benachbarten Garage stammt.
Es sind auf dem neuen Gründach erst wenige Pflanzen eingepflanzt, weil es um diese Jahreszeit mühsam ist, die jungen Pflanzen zum Anwachsen feucht zu halten - man muss immer mit der Leiter aufs Garagendach. Aber die Vermehrung der gekauften Sempervivum funktioniert und werden ausgepflanzt, sobald es nicht mehr so heiß und trocken ist. Neben den Sempervivum werden noch verschiedene Sedumpflanzen vom bestehenden, daneben liegenden Gründach verpflanzt, sobald die Witterung es zulässt. Zudem sammele ich Ableger von Sedumpflanzen, wo immer ich welche sehe.
Wir haben uns entschlossen eine Regenwasser-Zisterne einzubauen, um bei Starkregen das Wasser zurück halten zu können. Es gibt auch einen Wasserhahn im Garten, der mittels Tauchpumpe betrieben wird. Somit können wir das Wasser zur Bewässerung unseres Gartens nutzen und müssen nicht Frischwasser verbrauchen. Damit ist es auch aus ökologischer Sicht eine sehr gute Lösung.
Der Einbau der Zisterne dient der Speicherung und Nutzung von Regenwasser. Mit der Zisterne sollen niederschlagsarme Monate im Sommer überbrückt werden.
Im Rahmen unseres Neubaus haben wir eine Regenwasserzisterne installiert, um anfallendes Niederschlagswasser sinnvoll zu nutzen. Das gesammelte Regenwasser wird über ein im Haus integriertes Hauswasserwerk gezielt für die Spülung von zwei Toiletten sowie für die Gartenbewässerung eingesetzt. Hierdurch werden wir den Verbrauch von wertvollem Trinkwasser im Alltag erheblich reduzieren.
Die Umsetzung dieser Maßnahme erfolgte freiwillig, da wir gemäß den geltenden Bauvorschriften nicht verpflichtet waren, eine Zisterne zu verbauen. Die Motivation für diese Maßnahme lag insbesondere in unserem Wunsch, nachhaltiger zu leben und Ressourcen verantwortungsvoll zu nutzen. Angesichts zunehmender Trockenperioden und steigender Trinkwasserkosten ist die Nutzung von Regenwasser eine sinnvolle und zukunftsorientierte Lösung. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der positive Einfluss auf die städtische Infrastruktur: Durch die Zwischenspeicherung von Regenwasser in der Zisterne wird bei Starkregenereignissen ein Teil des Niederschlags zurückgehalten. Dadurch werden die Abwasserkanäle entlastet und das Risiko von Überlastungen oder lokalen Überschwemmungen reduziert. Die Maßnahme trägt somit aktiv zur Verbesserung des städtischen Wassermanagements bei.
Für unsere Familie bedeutet die Nutzung der Zisterne nicht nur eine langfristige Kostenersparnis, sondern auch ein gesteigertes Bewusstsein für den Umgang mit natürlichen Ressourcen. Gleichzeitig leisten wir einen konkreten Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz sowie zur nachhaltigen Entwicklung unserer Stadt. Wir wollen andere Bauherren und Familien dazu motivieren, ähnliche nachhaltige Maßnahmen in Betracht zu ziehen: denn viele kleine, freiwillige Maßnahmen haben gemeinsam eine große Wirkung für unsere Umwelt und Gesellschaft.
Im Rahmen unseres Sanierungsprojekts haben wir einen alten, 7.000 Liter fassenden Stahlerdtank aus den 1960er-Jahren zu einer modernen Regenwasserzisterne umgewidmet. Die Idee entstand aus dem Wunsch, vorhandene Ressourcen clever zu recyceln. Um das System dauerhaft sicher zu betreiben, wurde eine passgenaue Regenwasser-Innenhülle eingebracht. Im Anschluss wurden die Außenleitungen verlegt, ein leicht zugänglicher Kontrollschacht zur Filterreinigung im neu angelegten Vorgartenbeet integriert und eine moderne Hauswasserstation im Technikkeller angeschlossen. Dank einer digitalen Füllstandsanzeige haben wir das System nun optimal im Blick.