Hitze
Soweit möglich den Alltag an Hitzewellen anpassen
- Wohnung möglichst kühl halten: Früh morgens lange lüften, Rollläden und anderen Sonnenschutz morgens herunterlassen, Hitzequellen wie Elektrogeräte soweit möglich abschalten
- Ausreichend Wasser trinken
- Im Freien auf Sonnenschutz achten
- Bei Einnahme von Medikamenten, sollten diese auf Hitzeverträglichkeit geprüft werden (Arzt oder Packungsbeilage)
- Auf Zucker, Koffein und Alkohol verzichten
- Auf ausreichende Natriumzufuhr achten (natürlich in Lebensmitteln oder in Speisesalz)
- Nur lüften, wenn es draußen kühler ist als in der Wohnung
- Aufsuchen kühler Orte (Wälder, Parks, Gärten, kühle Räume, etc.)
- Karte “Kühler Orte” Schorndorf folgt
Weitere Informationen bietet die Hitzebroschüre (PDF 1,5 MB) der Stadt Schorndorf.
Starkregen und Hochwasser
Bevor es zu Ereignissen kommt, helfen Warn-Apps, sowie eine Notversorgung und vorsorglicher Schutz wie Rückstauklappen, Abdichtungen und Sandsäcke
- Vernetzung in der Nachbarschaft in Risikogebieten
- Verräumen wichtiger Gegenstände in höhere Etagen
- An die eigene Sicherheit denken und keine Risiken eingehen um Gegenstände zu retten
- Keller, Tiefgaragen und Unterführungen meiden
- Zuerst Kinder und Hilfsbedürftige in Sicherheit bringen
- Keine überfluteten Räume betreten
- Nach einer Überflutung des Hauses den Strom abstellen, den Wasserstand markieren und etappenweise abpumpen, da sonst Einsturzgefahr droht
- Räume so schnell es geht trocknen: Fenster und Türen öffnen und gute Durchlüftung gewährleisten
Umfassende Informationen bietet das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe
Biodiversität
Nachhaltige Lebensweise und Konsumentscheidungen unterstützen die globale Biodiversität
- Nisthilfen für Insekten und Vögel schaffen: Insektenhotel, Sandflächen, Totholz, Sträucher, Nisthilfen für Vögel, Steinhaufen und Trockenmauern, Trockenstände von Pflanzen nicht überall abmähen
- Heimische Futterpflanzen für Vögel und Insekten im Garten Pflanzen
- Besonderes Angebot an Früh- und Spätblühern im Garten oder auf dem Balkon pflanzen (Blüte im Frühling / Herbst)
- Vielfalt im Garten mit unterschiedlichen Lebensräumen für Tiere
- Natürlicher Pflanzenschutz statt künstlicher Pestizide
- Wasserflächen wie Gartenteiche, Wasserschalen, etc.
- Bei Beleuchtung auf bedarfsorientierten Betrieb und warme Farbtemperatur achten
- Bei ungenutzter Fläche und Restflächen soweit möglich auf Belag und klassischen Rasen verzichten und ökologisch hochwertige Fläche schaffen
- Dachbegrünung und Vertikalbegrünung bieten zusätzlichen Lebensraum