Arbeit

In Deutschland leben 5 Millionen Menschen mit Behinderung im Alter von 15 bis 65 Jahren. Sie haben das Recht auf einen Arbeitsplatz. Das ist gesetzlich geregelt.

Sie können bei der Arbeitssuche oder bei der Arbeit Unterstützung bekommen. Dazu beraten zum Beispiel der Integrationsfachdienst (IFD) und die Agentur für Arbeit Menschen mit Behinderung und Arbeitgeber.

Inklusion bei der Arbeit bedeutet: Menschen mit Behinderung können selbst entscheiden, wo sie arbeiten möchten.

Viele Menschen und auch Arbeitsgeber sehen oft nur, dass ein Mensch mit Behinderung etwas nicht kann. Das wollen wir ändern. Wir wollen erreichen, dass mehr darauf geachtet wird, was ein Mensch mit Behinderung gut kann. Wir sind davon überzeugt: Menschen mit Behinderung haben Freude an der Arbeit und sind zuverlässig.

Trotzdem ist es für Menschen mit Behinderung schwierig, eine Arbeit zu finden. Die Arbeitgeber kennen sich oft nicht mit Menschen mit Behinderung aus. Sie sind unsicher im Umgang mit Menschen mit Behinderung.

Außerdem wissen sie oft nicht: Es gibt Hilfsangebote und Fördergelder, wenn sie Menschen mit Behinderung bei sich arbeiten lassen.

Wir wollen die Arbeitgeber in Schorndorf besser über diese Hilfsangebote informieren. Und wir wollen mehr Menschen mit Behinderung Arbeitsplätze vermitteln und sie dabei begleiten.

Maßnahmen

In diesem Abschnitt stehen die Maßnahmen zum Handlungsfeld Arbeit.

Sie können immer genau sehen, wie weit wir mit den Maßnahmen sind. Wir zeigen Ihnen das mit der Ampel.

Rot bedeutet:
Wir haben mit der Maßnahme noch nicht angefangen.

 Gelb bedeutet:
Wir haben mit der Maßnahme angefangen.

 Grün bedeutet:
Wir sind schon fertig mit der Maßnahme.

Wenn Sie auf das Pluszeichen + vor der Maßnahme klicken, erhalten Sie mehr Informationen über die Maßnahme.

Ziel: Unterstützungsangebote für Arbeitgeber und Menschen mit Behinderung bekannter machen

Wer ist verantwortlich?
Wirtschaftsförderung von der Stadt Schorndorf
Integrationsfachdienst Rems-Murr

Wie weit sind wir mit dieser Maßnahme? 
Wir haben mit dieser Maßnahme angefangen.

Erklärung
Seit 2025 gibt es auf der Internetseite der Stadt eine Seite mit dem Namen „Inklusion durch Arbeit“. Diese Seite ist unter Inklusion und auch unter Wirtschaftsförderung zu finden. Dort stehen die gesetzlichen Grundlagen, die Jobmodelle inklusiver Beschäftigung und die Unterstützungsmöglichkeiten für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber: Inklusion durch Arbeit.

Der Integrationsfachdienst Rems-Murr hat ein Projekt namens EAA. EAA bedeutet Einheitlicher Ansprechpartner für Arbeitgeber. Der Dienst soll Arbeitgeber informieren. Wir bewerben das Projekt regelmäßig im Newsletter der Wirtschaftsförderung Schorndorf.

Im Jahr 2023 hat sich eine Arbeitsgruppe gebildet. Die Gruppe heißt „Beschäftigungspotential von Menschen mit Behinderung“. Die Gruppe gehört zum Bündnis für Inklusion und Teilhabe. Beim Arbeitstreffen am 9. November 2023 trafen sich Fachleute aus dem Bereich Personal und Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber. Das Thema war „Inklusion – Potentiale erkennen und nutzen“. Gemeinsam überlegte man, wie man das Thema bekannter machen kann. Eine Informationsreihe für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber wurde beschlossen.

2024 ging die Arbeitsgruppe in die Veranstaltungsplanung.

Im Landratsamt Rems-Murr entstand zur selben Zeit die Arbeitsgruppe Arbeit. Es sollte nicht mehrere Gruppen geben, die das Gleiche tun. Deshalb wurde die Arbeitsgruppe aus Schorndorf im Herbst 2024 Teil der Arbeitsgruppe Arbeit vom Landratsamt Rems-Murr.

Die Gruppe hat eine Informationsreihe durchgeführt. Die Reihe hieß: "Beschäftigungspotentiale von Menschen mit Behinderung". Das bedeutet: In der Arbeitsgruppe geht es darum, dass mehr Menschen mit Behinderung Arbeit finden. Wir sprechen darüber, wie Arbeitgeber Menschen mit Behinderung einstellen und gut beschäftigen können. Zwei Veranstaltungen fanden statt:
Am 7. Mai 2025 war der Titel: "Arbeitsrechtliche Aspekte".
Am 5. November 2025 war der Titel: "Inklusion im Unternehmen - So geht's!".
An den Veranstaltungen nahmen viele Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber teil.

Wer ist verantwortlich?
Diakonie Stetten
Caritas Ludwigsburg – Waiblingen – Enz
Wirtschaftsförderung von der Stadt Schorndorf
Fachbereich Familie und Soziales. Das ist eine Abteilung von der Stadt Schorndorf.

Wie weit sind wir mit dieser Maßnahme? 
Wir sind schon fertig mit dieser Maßnahme.

Erklärung
Im Februar 2023 gab es einen Bericht auf Facebook. Es ging um betriebsintegrierte Arbeitsplätze und Jobcoachs. Im selben Monat gab es eine Pressemitteilung im Wochenblatt „Schorndorf aktuell“. Diese Mitteilung behandelte das gleiche Thema.

Die Arbeitsgruppe „Beschäftigungspotential von Menschen mit Behinderung“ wurde im Jahr 2023 gegründet. Die Arbeitsgruppe ging in die AG Arbeit vom LRA Rems- Murr über. Dort fand am 05. November 2025 die Veranstaltung „Inklusion im Unternehmen – So geht`s!“ statt. Die Veranstaltung wurde über den Newsletter der Wirtschaftsförderung Schorndorf beworben.

Seit 2025 gibt es auf der Internetseite der Stadt eine Seite mit dem Namen „Inklusion durch Arbeit“. Diese Seite ist unter Inklusion und auch unter Wirtschaftsförderung zu finden. Dort stehen die gesetzlichen Grundlagen. Außerdem stehen dort die Jobmodelle für inklusive Beschäftigung. Und es steht da, wie Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber unterstützt werden können: Inklusion durch Arbeit.

Wer ist verantwortlich?
Diakonie Stetten
Caritas Ludwigsburg-Waiblingen-Enz
Integrationsfachdienst Rems- Murr,
Agentur für Arbeit Waiblingen und
Fachbereich Familie und Soziales. Das ist eine Abteilung von der Stadt Schorndorf.

Wie weit sind wir mit dieser Maßnahme?  
Wir sind schon fertig mit dieser Maßnahme.

Erklärung
Am 13. Juli 2022 gab es eine Informationsveranstaltung für alle Bündnispartner. Das Reha-Team der Agentur für Arbeit Waiblingen stellte sich vor. Auch der Integrationsfachdienst Rems-Murr stellte sich vor. Sie nannten Unterstützungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung in Arbeit.
Beim Fachtag „Schorndorfer Beratendendialog“ am 18. Oktober 2023 waren auch Organisationen vor Ort, die zum Thema Arbeit beraten.
Dabei waren die Agentur für Arbeit Waiblingen, der Integrationsfachdienst Rems-Murr, die Deutsche Rentenversicherung und die Remstal Werkstätten.
Bürger konnten sich dort informieren.

Ziel: Arbeitgeber sollen besser verstehen: Was ist Inklusion? Warum ist Inklusion gut und wichtig?

Wer ist verantwortlich?
Projekt „Zamma“ von der Diakonie Stetten

Wie weit sind wir mit dieser Maßnahme?  
Wir haben mit dieser Maßnahme angefangen.

Erklärung
Es gibt ein Projekt der Diakonie Stetten. Das Projekt heißt Zamma. Die Lechler Stiftung bezahlt das Projekt. Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sollen zu Inklusionsbegleitern ausgebildet werden. Das ist der Schwerpunkt des Projekts. Deshalb kann man das Projekt nicht einfach auf die Arbeitswelt übertragen.

Aber es gab schon erste Versuche, das Thema in die Arbeitswelt zu bringen. Die Auszubildenden der Stadtverwaltung Schorndorf haben am 21. Oktober 2025 etwas über Inklusion gelernt. Am 2. Juni 2026 durften die Auszubildenden dann Dinge ausprobieren. Sie haben zum Beispiel einen Rollstuhl benutzt oder mit einem Langstock gearbeitet.

Das Projekt Zamma läuft aktuell noch bis November 2027. Vielleicht wird das Projekt dann mehr in Richtung Arbeit gehen. Das entscheidet der Geldgeber.

Wer ist verantwortlich?
Fachbereich Familie und Soziales. Das ist eine Abteilung von der Stadt Schorndorf.

Wie weit sind wir mit dieser Maßnahme? 
Wir sind schon fertig mit dieser Maßnahme.

Erklärung
Unser Bündnispartner Integrationsfachdienst Rems-Murr hat 4 Best-Practice-Beispiele gesammelt. Die Inklusionsbeauftragte hat diese Beispiele dem ZVW Schorndorf genannt.
Die Schorndorfer Nachrichten haben über 2 dieser Beispiele berichtet.
Am 22. August 2022 erschien der Bericht „Unabhängig dank inklusiver Stelle “ in den Schorndorfer Nachrichten.
Am 20. September 2022 erschien der Bericht „Barrieren in den Köpfen überwinden“ in den Schorndorfer Nachrichten.

Wer ist verantwortlich?
Stadt Schorndorf

Wie weit sind wir mit dieser Maßnahme? 
Wir sind schon fertig mit dieser Maßnahme.

Erklärung
Die Stadtverwaltung Schorndorf hat mehr Beschäftigte mit Behinderung als gesetzlich vorgeschrieben.
In Zukunft wollen wir einen inklusiven Arbeitsplatz (für Menschen mit einer wesentlichen Behinderung) bei der Stadtverwaltung Schorndorf. Wir arbeiten daran.

Ziel: Menschen mit Behinderung sollen leichter einen Arbeitsplatz in einer Firma bekommen

Wer ist verantwortlich?
Stadt Schorndorf

Wie weit sind wir mit dieser Maßnahme? 
Wir sind schon fertig mit dieser Maßnahme.

Erklärung
Der Integrationsfachdienst Rems-Murr und die Agentur für Arbeit Waiblingen sind inzwischen feste Mitglieder im Bündnis für Inklusion und Teilhabe. Sie kamen im Jahr 2022 dazu.

Zusammen mit der Agentur für Arbeit, dem Inklusions- und Integrationsfachdienst, den Remstal-Werkstätten und der Sozialintegrativen Alltagsbegleitung (SOA) e.V. wurde eine Arbeitsgruppe gegründet. Die Arbeitsgruppe heißt „Beschäftigungspotentiale von Menschen mit Behinderung“. Das war im Jahr 2023.
Im Herbst 2024 wurde diese Arbeitsgruppe Teil einer Arbeitsgruppe vom Landratsamt. Diese Arbeitsgruppe heißt nun AG Arbeit. Wir informierten gemeinsam über die Beratungsmöglichkeiten bei folgenden Veranstaltungen:
13. Juli 2022: Infoveranstaltung für alle Bündnispartner über Unterstützungsmöglichkeiten bei der Arbeit.
18. Oktober 2023 Schorndorfer Beratendendialog
9. November 2023: Inklusion - Chancen erkennen und nutzen (Workshop für Arbeitgeber in Schorndorf)
7. Mai 2025 Arbeitsrechtliche Aspekte (Veranstaltung der AG Arbeit vom LRA Rems- Murr)
05. November 2025 Inklusion im Unternehmen – So geht`s! (Veranstaltung der AG Arbeit vom LRA Rems- Murr)

Seit 2025 gibt es auf der Internetseite der Stadt eine Seite mit dem Namen „Inklusion durch Arbeit“. Diese Seite ist unter Inklusion und auch unter Wirtschaftsförderung zu finden. Dort stehen die gesetzlichen Grundlagen, die Jobmodelle inklusiver Beschäftigung und die Unterstützungsmöglichkeiten für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber: Inklusion durch Arbeit.

Ziel: Arbeitgeber und Organisationen im Bereich Arbeit arbeiten besser zusammen mit sozialen Trägern

Wer ist verantwortlich?
Fachbereich Familie und Soziales. Das ist eine Abteilung von der Stadt Schorndorf.
Wirtschaftsförderung von der Stadt Schorndorf

Wie weit sind wir mit dieser Maßnahme?  
Wir haben mit dieser Maßnahme angefangen.

Erklärung
Der Integrationsfachdienst und die Agentur für Arbeit sind jetzt starke Partner im Handlungsfeld Arbeit. Wir arbeiten immer mehr mit lokalen Trägern zusammen.
Wir haben engen Kontakt zur Wirtschaftsförderung der Stadt Schorndorf. Wir arbeiten auch mit der Deutschen Rentenversicherung und Einrichtungen der Behindertenhilfe zusammen. Auch der Landkreis ist ein Partner.
Der Bund der Selbstständigen-Centro Schorndorf bekommt regelmäßig Informationen über unsere Arbeit.
Wir wollen das Netzwerk nach und nach weiter ausbauen.