Volltextsuche auf: https://www.schorndorf.de
Volltextsuche auf: https://www.schorndorf.de
Das Suchfenster kann über die Taste "ESC" geschlossen werden.
Blick über Schorndorf

Informationen zu Wirtschaft und Corona

Neue Corona-Verordnung des Landes ab 28. Juni 2021

Die baden-württembergische Landesregierung hat am 25. Juni 2021 eine neue Corona-Verordnung beschlossen. Die neuen Regelungen gelten ab Montag, 28. Juni 2021. Die neuen vier Inzidenzstufen wurden der derzeit entspannteren Infektionsentwicklung angepasst und vereinfacht. Sie ermöglichen so weitere Erleichterungen in den verschiedenen Lebensbereichen. Die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln sowie die Maskenpflicht bestehen weiter.

Die vier Inzidenzstufen nach 7-Tage-Inzidenz-Bereichen im Überblick:


·         Inzidenzstufe 1: Kreisinzidenz ≤ 10
·         Inzidenzstufe 2: Kreisinzidenz ≤ 35 und > 10
·         Inzidenzstufe 3: Kreisinzidenz ≤ 50 und > 35
·         Inzidenzstufe 4: Kreisinzidenz > 50

Was gilt aktuell in Schorndorf?


Im Rems-Murr-Kreis liegt die 7-Tage-Inzidenz stabil unter 10. Aktuell gilt damit die Inzidenzstufe 1.
Die ausführlichen Änderungen der Corona-Verordnung des Landes

RMK-​Cosima-App und Luca-App im Unternehmen

Der Stufenplan von Baden-Württemberg sieht zur Öffnung von Einzelhandel, Gastronomie, diverser Kultur-​ und Sportveranstaltungen verschiedene Schritte und Maßnahmen zu Test- und Hygienekonzepten sowie eine Kontaktdokumentation vor.
Der Nachweis eines negativen Schnelltestergebnisses ist derzeit u.a. Voraussetzung für den Zugang/die Nutzung diverser Einrichtungen/Dienstleistungen (z.B. beim Friseur, beim Einzelhandel und bei einer stabilen Inzidenz unter 100 für einen Gastronomiebesuch).

RMK-Cosima-App für Unternehmen

Für die digitale Erfassung/Nachweis des negativen Testergebnisses wurde für den Rems-Murr-Kreis die RMK Cosima App entwickelt. Unternehmen und BürgerInnen im Rems-Murr-Kreis sind daher aufgerufen, sich über die App zu registrieren.  Die App ist über den App-Store erhältlich. Es sind bereits rund 700 TesterInnen und über 5.000 NutzerInnen registriert. Die Funktionsweise der RMK-Cosima App ist im folgenden Clip einfach erklärt.
  • Weitere Informationen darüber, wie Unternehmen sog. „TesterIn“ der Cosima-App werden, finden Sie im folgendem unter „Hinweise für Unternehmen“.

Marketingmaterialien für das Schaufenster/ Kunden:

Sollten Sie Printmaterialien (Plakate, Aufkleber) als Aushang für den Eingang/ die Schaufenster benötigen, schreiben Sie uns bitte eine Email an wirtschaftsfoerderung@schorndorf.de
Der Nachweis eines negativen Schnelltests ist alternativ auch analog über ein Formular möglich. Geimpfte und Genesene sind von der Testpflicht befreit.
Die Luca-​App ermöglicht die digitale Kontaktdatennachverfolgung zwischen Bürgern und Unternehmern bzw. Veranstaltern und den Gesundheitsämtern ohne lästige Zettelwirtschaft.

Die Funktionsweise der Luca-App für den Einsatz im Unternehmen ist im folgenden Clip einfach erklärt.

Weitere Informationen zur Luca-App finden Sie hier.

Finanzielle Zuschüsse

Die weltweit dynamische Ausbreitung des Coronavirus hat die Wirtschaft schwerwiegend getroffen und zu einer bedrohlichen Ausnahmesituation geführt. Unternehmen sehen sich in nahezu allen Wirtschaftsbereichen mit gravierenden Umständen konfrontiert, die für zahlreiche Unternehmen existenzbedrohlich geworden sind. Zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen versuchen Land und Bund mit einem 750 Milliarden Euro schweren Hilfspaket die Folgen der Coronakrise abzumildern
Wer ist antragsberechtigt?
Die Härtefallhilfen richten sich an Unternehmen und Selbstständige, die infolge der Corona-Pandemie in ihrer Existenz bedroht sind und trotz zahlreicher Verbesserungen und Erweiterungen keinen Zugang zu bestehenden Hilfsprogrammen haben.

Was wird erstattet?
Es wird ein Zuschuss zu den monatlichen betrieblichen Fixkosten abhängig vom Umsatzrückgang gegenüber dem Vergleichszeitraum erstattet (max. 100.000 Euro):
  • 100% der Fixkosten bei mehr als 70% Umsatzeinbruch
  • 60% der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch zwischen 50% und 70% und
  • 40% der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch von mehr als 30%

Antragsverfahren:
Bis zum 31. Oktober 2021 können Anträge über die Antragsplattform durch einen prüfenden Dritten (Steuerberater etc.) für den Zeitraum November 2020 bis Juni 2021 gestellt werden.

Der Tilgungszuschuss Corona für Schausteller, Marktkaufleute und die Veranstaltungs- und Eventbranche wird im Jahr 2021 mit deutlich verbesserten Förderbedingungen fortgeführt und schließt eine Förderlücke in der Überbrückungshilfe III.

Wer wird gefördert?
  • Unternehmen und Selbständige des Schaustellergewerbes, der Veranstaltungs- und Eventbranche sowie des Taxigewerbes
  • Neu: Antragsberechtigt sollen auch besonders betroffene Dienstleistungszweige des Sports, wie zum Beispiel Betreiber von Sportanlagen, Freizeit- und Sportzentren, Wintersportanlagen- und Skiliftbetreiber oder Fitnessstudios, und der Unterhaltung, wie zum Beispiel Vergnügungs- und Erlebnisparks sein.
Was wird gefördert?
Die größte finanzielle Belastung in diesen Bereichen sind Tilgungsraten für Kredite. Gefördert werden die Tilgungsraten von Januar 2021 bis Juni 2021. 

Folgende Neuerungen sind für das Programm Tilgungszuschuss Corona vorgesehen:
  • Der Fördersatz auf die Tilgungsraten von Januar 2021 bis Juni 2021 wird von 40 auf 50 Prozent erhöht – also um ein Viertel im Vergleich zum Tilgungszuschuss 2020.
  • Die maximale Förderhöhe wird von 150.000 Euro auf 300.000 Euro je Antragsteller verdoppelt.
  • Für das Taxi- und Mietwagengewerbe wird der Tilgungszuschuss Corona von maximal zwei auf bis zu vier Fahrzeuge ebenfalls verdoppelt.
Das Programm ist kumulierbar mit der Überbrückungshilfe III des Bundes

Antragsverfahren:
Anträge können seit dem 25. Juni gestellt werden. Die Antragsfrist endet am 31. August 2021.

Weitere Informationen
Die Bundesregierung verlängert laut einer  Pressemitteilung des BMWi v. 9.6.2021 die Überbrückungshilfe III für betroffene Unternehmen und Soloselbstständige bis zum 30.9.2021 mit gleichbleibenden Förderkonditionen als sog. "Überbrückungshilfe III Plus". (Stand: 11.06.2021)

Wer ist antragsberechtigt?

Einheitliches Kriterium bei der Antragsberechtigung: Alle Unternehmen mit mehr als 30 % Umsatzeinbruch können die gestaffelte Fixkostenerstattung erhalten. Das heißt: Keine Differenzierung mehr bei der Förderung nach unterschiedlichen Umsatzeinbrüchen und Zeiträumen, Schließungsmonaten und direkter oder indirekter Betroffenheit.

Weitere Details zur Antragsberechtigung  finden Sie in den FAQs.

Was wird erstattet?
Es wird ein Zuschuss (Höchstgrenze 1,5 Millionen Euro) zu den monatlichen betrieblichen Fixkosten abhängig vom Umsatzrückgang gegenüber dem Vergleichszeitraum erstattet:

  • 100% der Fixkosten bei mehr als 70% Umsatzeinbruch
  • 60% der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch zwischen 50% und 70% und
  • 40% der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch von mehr als 30%

Eigenkapitalzuschuss (neu seit 20. April) 
Der Eigenkapitalzuschuss ist gestaffelt und steigt an, je länger das Unternehmen einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent erlitten hat. Gezahlt wird er ab dem dritten Monat des Umsatzeinbruchs und beträgt in diesem Monat 25 Prozent. Im vierten Monat mit einem Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent erhöht sich der Zuschlag auf 35 Prozent; bei fünf oder mehr Monaten erhöht er sich noch einmal auf 40 Prozent pro Monat.

Neu im Rahmen der Überbrückungshilfe III "Plus" ist die "Restart-Prämie"

  • Unternehmen, die ihre Mitarbeitende aus der Kurzarbeit holen und die Beschäftigung erhöhen, erhalten im Juli einen Zuschuss zu den Personalkosten von 60 Prozent, im August von 40 Prozent und im September von 20 Prozent.

Anerkennung weiterer Kostenpositionen:
Für die von der Krise besonders betroffenen Branchen (Einzelhandel, Tourismus, Kultur und Veranstaltungswirtschaft und für Soloselbständige) gibt es verbesserte Konditionen:
Es werden unter anderem für Einzelhändler die Wertverluste unverkäuflicher oder saisonaler Ware für Saisonware und für die Reisebranche die Kosten für Stornierungen als erstattungsfähige Fixkosten berücksichtigt. Zusätzlich zu den Investitionen für Umbaukosten von Hygienemaßnahmen können Investitionen in die Digitalisierung (beispielsweise Aufbau und Erweiterung eines Onlineshops) geltend gemacht werden.

Antragsverfahren:
Das Programm hat eine Laufzeit von November 2020 bis Ende September 2021. Unternehmen, die November- beziehungsweise Dezemberhilfe erhalten haben, sind für die beiden Monate nicht antragsberechtigt (Doppelförderung ist ausgeschlossen). 

Anträge können wie bisher durch prüfende Dritte (Steuerberater und andere) über die Antragsplattform der Überbrückungshilfe bis zum 31. August 2021 gestellt werden. Seit 28. April sind Änderungsanträge der erweiterten Überbrückungshilfe III (inkl. Eigenkapitalzuschuss usw.) möglich,

Die Auszahlung erfolgt in einem zweistufigen Verfahren: zunächst wird eine Abschlagszahlung geleistet (maximal bis 100.000 Euro pro Fördermonat) und anschließend wird der Restbetrag ausgezahlt. .

Viele Soloselbstständige haben im Rahmen ihrer Tätigkeit vergleichsweise geringe betriebliche Fixkosten. Die bestehenden Hilfsprogramme orientieren sich häufig an den Fixkosten, daher können sie von Hilfen wie der Überbrückungshilfe bisher nur sehr eingeschränkt partizipieren. Soloselbstständige können alternativ zur Fixkostenerstattung für den Zeitraum Januar bis September 2021 eine einmalige Betriebskostenpauschale – „Neustarthilfe (Plus)“ bekommen.

Wer ist antragsberechtigt?
Antragsberechtigt sind Soloselbstständige und Kapitalgesellschaften, die im Rahmen der Überbrückungshilfen III sonst keine weiteren Fixkosten geltend machen können. 

Was wird gefördert?
Mit der Neustarthilfe wird ein einmaliger Betriebskostenzuschuss als Vorschuss gewährt. Die Betriebskostenpauschale beträgt für die Monate Januar bis Juni bis zu 1.250 Euro pro Monat. Für den verlängerten Zeitraum von Juli bis September beträgt sie 1.500 Euro pro Monat (max. bis zu 12.000 Euro). Die volle Betriebskostenpauschale wird gewährt, wenn der Umsatz während der Laufzeit Januar bis September 2021 im Vergleich zu einem Referenzumsatz 2019 um mindestens 60 Prozent zurückgegangen ist. 

Aufgrund ihrer Zweckbindung ist sie nicht auf Leistungen der Grundsicherung und ähnliches anzurechnen.

Antragsverfahren:
Soloselbstständige, die Neustarthilfe beantragen, können direkt Anträge über die Antragsplattform der Überbrückungshilfe stellen und dazu das von der Steuererklärung bekannte ELSTER-Zertifikat nutzen.

Der Service-Desk für Soloselbstständige hilft unter folgender Telefonnummer 030-1200 21034 weiter. (Servicezeiten Montag bis Freitag, 8 bis 18 Uhr).

Unternehmen und Soloselbstständige erhalten nachträgliches Wahlrecht zwischen Neustarthilfe und Überbrückungshilfe III zum Zeitpunkt der Schlussabrechnung.

Weitere Infos zur Neustarthilfe finden Sie in den FAQs.


Am 9. Februar 2021 hat die Landesregierung beschlossen, die Stabilisierungshilfe als existenzsichernde Alternative zur Überbrückungshilfe III für das erste Quartal 2021 fortzuführen. Die Stabilisierungshilfe II wird für das erste Quartal 2021 jenen Gastbetrieben zur Verfügung stehen, die aus strukturellen Gründen keine ausreichende Förderung durch den Bund erwarten können, um ihren Fortbestand zu sichern.

Wer wird gefördert?
  • Gewerbliche Unternehmen, Soloselbständige und Sozialunternehmen aus dem Hotel- und Gaststättengewerbe
  • Bäckereien/Konditoreien, Metzger, Speiseeishersteller und Brauereien, die mindestens 30 Prozent des Umsatzes normalerweise über den gastronomischen Bereich oder über Catering erzielen
Was wird gefördert?
Betroffene Betriebe erhalten für einen Zeitraum von drei Monaten, zwischen dem 1. Januar 2021 und dem 31. März 2021,  eine einmalige Liquiditätshilfe. Auf eine Deckelung der Betriebsgröße wird dabei verzichtet.

Betriebe, die mindestens 50 Prozent ihres Umsatzes im Bereich Beherbergung und/oder Gastronomie erzielen, können bis zur Höhe ihres Liquiditätsengpasses
  • 3.000 Euro für das Unternehmen sowie
  • bis zu weiteren 2.000 Euro für jeden Beschäftigten, umgerechnet in Vollzeitbeschäftigte, erhalten.
Für Betriebe, die zwischen 30 Prozent und 50 Prozent ihres Umsatzes im Bereich Beherbergung und/oder Gastronomie erwirtschaften, ist ein reduzierter Fördersatz vorgesehen. Dieser beträgt bis zur Höhe des Liquiditätsengpasses
  • 2.000 Euro für das Unternehmen sowie
  • bis zu weiteren 1.000 Euro für jeden Beschäftigten, umgerechnet in Vollzeitbeschäftigte.
Der Liquiditätsengpass wird auf Basis der laufenden Kosten (zum Beispiel Miete, betriebliche Kredite et cetera) im Förderzeitraum berechnet.

Kumulierung mit Hilfen von Land und Bund:
Die Stabilisierungshilfe ist nachrangig zu beantragen (wenn der Zuschuss 10 Prozent über dem der Überbrückungshilfe liegt). Hierfür werden entsprechende Berechnungshilfen zur Verfügung gestellt. Da der Bund Zuschüsse von Landesprogrammen im selben Förderzeitraum voll anrechnet, wird es nicht möglich sein, im selben Förderzeitraum sowohl Stabilisierungshilfe II als auch Überbrückungshilfe III oder die Neustarthilfe des Bundes zu beantragen.

Antragsverfahren:
Anträge können bis zum 30. Juni 2021 gestellt werden. 

Weitere Informationen
Wer ist antragsberechtigt?
  • Antragsberechtigt sind direkt von den temporären Schließungen betroffene Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, die auf der Grundlage des Beschlusses des Bundes und der Länder vom 28. Oktober 2020, 25. November 2020 und 3. Dezember 2020  erlassenen Schließungsverordnungen der Länder den Geschäftsbetrieb einstellen mussten und
  • Indirekt betroffene Unternehmen und mittelbar betroffene Unternehmen sind unter bestimmten Voraussetzungen ebenfalls antragsberechtigt

Was wird gefördert?

  • Mit der November- und Dezemberhilfe werden Zuschüsse in Höhe von 75 Prozent des entsprechenden Umsatzes im November 2019 gewährt, tageweise anteilig für die Dauer der Corona-bedingten Schließungen. Die Hilfe wird als einmalige Kostenpauschale je Monat ausbezahlt.
​​​​Trotz der Schließung erzielte Umsätze werden angerechnet, wenn sie 25 Prozent des Umsatzes des Vergleichsmonats überschreiten. Für Gaststätten gilt eine Sonderregelung.
Andere staatliche Leistungen, die für den Förderzeitraum November 2020 gezahlt werden, werden angerechnet. Das gilt vor allem für Leistungen wie Überbrückungshilfe oder Kurzarbeitergeld.

Antragsverfahren:

Die Anträge können bis zum 30.04.2021 online über die bundeseinheitliche Überbrückungshilfe-Plattform durch einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer oder Rechtsanwalt gestellt werden.

Soloselbständige, die bislang keinen Antrag auf Überbrückungshilfe gestellt haben, können mit dem Direktantrag unter besonderen Identifizierungspflichten im eigenen Namen (ohne prüfenden Dritten) bis 5000 Euro beantragen.

Die Auszahlung erfolgt in einem zweistufigen Verfahren: zunächst wird eine Abschlagszahlung geleistet (maximal 50 Prozent der beantragten Hilfe und maximal bis 50.000 Euro) und anschließend wird der Restbetrag ausgezahlt. Die regulären Auszahlungen sind am 12. Januar 2021 gestartet.
Die Überbrückungshilfe II stellt die zweite Phase des Nachfolgeprogramms der bisherigen Soforthilfe dar. Allerdings mit Änderungen, was die Voraussetzungen und die Durchführung angeht.

Wer wird gefördert?
Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen, Soloselbständige und Freiberufler im Haupterwerb, gemeinnützige Unternehmen und Organisationen aus allen Branchen mit einem Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Förderzeitraum September bis Januar 2021 sowie Umsatzeinbußen von
  • mindestens 50 Prozent in zwei zusammenhängenden Monaten zwischen April und August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum oder
  • mindestens 30 Prozent im Durchschnitt der Monate April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum
Die Überbrückungshilfe II kann auch von Unternehmen beantragt werden, wenn die Soforthilfe des Bundes oder der Länder oder die Überbrückungshilfe I in Anspruch genommen wurde.

Was wird gefördert?
Förderfähig sind fortlaufende, im Förderzeitraum anfallende vertraglich begründete oder behördlich festgesetzte und  nicht einseitig veränderbare Fixkosten (zum Beispiel Mieten, Versicherungen, Kosten für Azubi…) in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses. Die ergänzende Förderung des Landes durch einen fiktiven Unternehmerlohn wird in der zweiten Phase der Überbrückungshilfe fortgesetzt (für im Unternehmen tätige Inhaber in Höhe von bis zu 1.180 Euro pro Monat).

Übrigens werden anteilig investive Kosten für „Maßnahmen zur temporären Verlagerung des Geschäftsbetriebs in Außenbereiche“ erstattet
(zu finden unter Punkt 2.4, Nummer 6 bei den FAQs zur Überbrückungshilfe). Somit sind auch Ausgaben für Zelte und Heizpilze, aber auch für Schirme, Garnituren und Sitzpolster über die Bundesmittel förderfähig.

In der zweiten Phasen wurden die Fördersätze erhöht. Künftig werden erstattet:
  • 90% der Fixkosten bei mehr als 70% Umsatzeinbruch (bisher 80% der Fixkosten),
  • 60% der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch zwischen 50% und 70% (bisher 50% der Fixkosten) und
  • 40% der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch von mehr als 30% (bisher bei mehr als 40% Umsatzeinbruch).
Die maximale Förderung beträgt 50.000 Euro pro Monat. 
Die Personalkostenpauschale von 10% der förderfähigen Kosten wird auf 20% erhöht.
Ersatzlose Streichung der KMU-Deckelungsbeträge von 9.000 Euro beziehungsweise 15.000 Euro.

Antragsverfahren:
  • Die Überbrückungshilfe kann für 4 Monate (September bis Dezember 2020) beantragt werden. Antragsbeginn: Mitte Oktober 2020. Die Antragsfrist endet am 31. März 2021.
    Hier zum Vorab-Check: Überbrückungshilfe II
Die Antragstellung erfolgt digital in Zusammenarbeit mit einem Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer. Direkt zur Antragsplattform des Bundesministeriums
Die Überbrückungshilfe stellt das Nachfolgeprogramm zum bisherigen Soforthilfeprogramm dar. 

Wer wird gefördert?
Antragsberechtigt sind:
  • Unternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen, soweit sie sich nicht für den Wirtschaftsstabilisierungsfonds qualifizieren
  • Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb
  • Wirtschaftliche Geschäftsbetriebe gemeinnütziger Unternehmen und Organisationen
Unternehmen, die Soforthilfe des Bundes oder der Länder in Anspruch genommen haben, aber weiter von Umsatzausfällen betroffen sind, sind erneut antragsberechtigt.

Was wird in der 1. Phase gefördert?
Förderfähig sind fortlaufende, im Förderzeitraum anfallende vertraglich begründete oder behördlich festgesetzte und  nicht einseitig veränderbare Fixkosten (zum Beispiel Mieten, Versicherungen, Kosten für Azubi…) in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses. In Baden-Württemberg kann als länderspezifische Komponente ein fiktiver Unternehmerlohn für Soloselbständige und für im Unternehmen tätige Inhaber in Höhe von bis zu 1.180 Euro pro Monat angesetzt werden.

Die Überbrückungshilfe ist gestaffelt und erstattet einen Anteil in Höhe von
  • 80 % der Fixkosten bei mehr als 70 % Umsatzeinbruch,
  • 50 % der Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 50 % und 70 %,
  • 40 % der Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 40 % und unter 50 %
im Fördermonat im Vergleich zum Vorjahresmonat. Bei Gründung des Unternehmens nach Juni 2019: Monate Dezember 2019 bis Februar 2020 als Vergleichsmonate. 

Maximale Förderhöhe:
Unternehmen bis zu 5 Beschäftigte: maximale Förderung 9.000 Euro für drei Monate.
Unternehmen bis zu 10 Beschäftigten: maximale Förderung 15.000 Euro für drei Monate.
Unternehmen > 10 Beschäftigte: Maximale Förderung bis zu 150.000 Euro für drei Monate.

Fördervoraussetzungen:
  • Umsatzrückgang in den Monaten April und Mai 2020 zusammengenommen um mindestens 60 % gegenüber April und Mai 2019
    Unternehmen, die zwischen dem 1. April 2019 und dem 31. Oktober 2019 gegründet worden sind, sind statt der Monate April und Mai 2019 die Monate November und Dezember 2019 zum Vergleich heranzuziehen.
    Unternehmen, die nach dem 31. Oktober 2019 gegründet wurden, sind nicht antragsberechtigt.
  • Die Einstellung der Geschäftstätigkeit beziehungsweise der damit einhergehende Umsatzeinbruch muss ganz oder teilweise auf die Corona-Krise zurückzuführen sein
  • Der Antragsteller darf sich am 31. Dezember 2019 gemäß Europäische Union-Definition nicht in Schwierigkeiten befunden haben.
Antragsverfahren:
  • Die Überbrückungshilfe kann für 3 Monate (Juni bis August 2020) beantragt werden. Antragsfrist: 09. Oktober 2020. Es ist nicht möglich rückwirkend einen Antrag für die 1. Phase zu stellen.
Die Antragstellung erfolgt über einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer.
Direkt zur Antragsplattform des Bundesministeriums

Weitere Informationen 

Wer wird gefördert?
  • Unternehmen der Bustouristik, die seit mindestens 16.03.2020 eine Genehmigung für den Gelegenheitsverkehr nach dem Personenbeförderungsgesetz (PBefG) besitzen
Was wird gefördert?
Einmalig, nicht rückzahlbarer Zuschuss zur Überbrückung des Liquiditätsengpasses, abhängig von der Anzahl der Fahrzeuge, der Fahrzeugklasse und Euro-Abgasnorm und dem jeweiligen Anteil im Reiseverkehr gefahrenen Kilometer (maximal 18.750 Euro pro Reisebus, maximal 400.000 Euro pro Unternehmen)

Fördervoraussetzungen:
Coronabedingter Liquiditätsengpass im Förderzeitraum 01.09.2020 bis 31.12.2020 im Bereich Bustourisitk aufgrund des Busreiseverbotes oder geringer Auslastung der Reisebusse

Antragsverfahren:
Die Antragsfrist endete am 31.10.2020.
Weitere Informationen
Wer wird gefördert?
  • Unternehmen und Selbständige des Schaustellergewerbes, der Veranstaltungs- und Eventbranche sowie des Taxigewerbes
Hier finden Sie eine Übersicht über die grundsätzlich förderberechtigten Wirtschaftszweige.

Was wird gefördert?
Die größte finanzielle Belastung für Schausteller und die Eventbranche, aber auch für das Taxigewerbe sind Tilgungsraten für Kredite. Mit dem Tilgungszuschuss wird einmalig die Hälfte der Jahrestilgungsrate 2020 des antragstellenden Unternehmens mit einem Satz von 80 Prozent (das heißt: 40 Prozent der Jahrestilgungsrate) gefördert. Förderfähig sind dabei die nach den Regeltilgungsplänen im Jahr 2020 anfallenden Tilgungsraten ab Bewilligung von Krediten (maximal 150.000 Euro je Antragsteller).

Grundlage des Programms ist die Verwaltungsvorschrift "Tilgungszuschuss Corona" vom 23. Oktober 2020 (in der ab 1. November 2020 gültigen Fassung).

Antragsverfahren:
Eine Antragsstellung ist bis zum 24.02.21 möglich. Hier kann das Antragsformular für den Tilgungszuschuss Corona heruntergeladen werden. Es gibt ein neues Antragsformular mit Stand 4. November 2020. Die vorherigen Antragsformulare können noch für Anträge bis zum 12. November 2020, 24:00 Uhr, verwendet werden. Die Anträge können ausschließlich über das Online-Portal unter https://bw-tilgungszuschuss.de eingereicht werden. Die Auszahlung der Tilgungszuschüsse erfolgt über die L-Bank.

Weitere Informationen
Die Antragsfrist für die Soforthilfe Corona des Landes Baden-Württemberg endete zum 31. Mai 2020. Eine Antragstellung ist nicht mehr möglich.

Wer wurde gefördert?
Die Soforthilfe Corona des Bundes und des Landes Baden-Württemberg unterstützte gewerbliche Unternehmen, Sozialunternehmen, Land- und Forstwirte und Angehörige der Freien Berufe bis 50 Mitarbeiter.

Was wurde gefördert?

Einmalig, nicht rückzahlbare Soforthilfe

Fördervoraussetzungen:
Der Antragssteller musste versichern, dass er sich infolge der Corona-Pandemie in einer existenzbedrohenden wirtschaftlichen Lage befindet und dadurch massive Liquiditätsengpässe erleidet

Weitere Informationen

Landesprogramm: Krisenberatung Corona

Im Rahmen der „Krisenberatung Corona“ des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau konnten sich Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern bei unterschiedlichen Beratungsinstitutionen informieren. Die Antragsfrist endete am 30. Juni 2021. Anträge können nicht mehr gestellt werden.
Wer erhält eine Beratung?

Kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeiter, Soloselbstständige und Angehörige der Freien Berufe, die unmittelbar infolge der Corona-Pandemie wirtschaftlich betroffen sind.

Was wird gefördert?
Die Krisenberatung Corona unterstützt bei einer ersten Bestandsaufnahme und Liquiditätsplanung sowie bei der Entwicklung eines Maßnahmenplans zur Krisenbewältigung und Umsetzungsbegleitung. Hierfür stehen bis zu vier kostenlose Beratungstage je Beratungsfall zur Verfügung. Die Unternehmen müssen lediglich die Umsatzsteuer tragen.

Antragsverfahren
Die Antragsfrist endet am 30. Juni 2021. An einer Krisenberatung interessierte Unternehmen können sich direkt an einen der vier branchenorientierten Beratungsdienste wenden.

Weitere Informationen

Förderprogramme der Ausbildung

Die Coronakrise soll nicht zu einer Krise für die berufliche Zukunft junger Menschen werden. Deshalb unterstützt das Land Baden-Württemberg und der Bund mithilfe von diversen Förderprogrammen den Erhalt und die Sicherung von Ausbildungsplätzen in Unternehmen.
Wer ist antragsberechtigt?
Als neue Leistung wird ein „Lockdown II-Sonderzuschuss“ für Kleinstunternehmen mit bis zu vier Mitarbeiter*innen eingeführt.

Was wird gefördert?
Einmaliger Zuschuss in Höhe von 1.000 Euro je Azubi, wenn die Geschäftstätigkeit aufgrund coronabedingter behördlicher Anordnung eingestellt oder nur in geringem Umfang (zum Beispiel in Hotels: Geschäftsreisende; in der Gastronomie: Außerhausverkauf) weitergeführt werden konnte, die Ausbildung aber gleichwohl an mindestens 30 Tagen fortgesetzt wurde.

Antragsverfahren:

Der Antrag ist an die Agentur für Arbeit zu richten, in deren Bezirk der Ausbildungsbetrieb liegt. Die Antragsfrist endet am 31. Juli 2021.

Weitere Informationen

Wer wird gefördert?
  • Kleine und mittelständische Unternehmen bis 500 Beschäftigte, die allein eine vollständige Ausbildung nicht durchführen können und deshalb einen Ausbildungsverbund bilden
Was wird gefördert?
Gefördert werden die Zusatzkosten der Ausbildung in einem anderen Betrieb mit einer einmaligen Zuwendung („Prämie“).
Zuschuss in Höhe von
  • einmalig 2.000 Euro pro Ausbildungsplatz beziehungsweise 1.000 Euro für Verbundausbildung, wenn der Partnerbetrieb eine Bildungseinrichtung ist und die Dauer der Ausbildung im Partnerbetrieb mindestens 20 Wochen beträgt.
  • einmalig 1.000 Euro pro Ausbildungsplatz bei Kurzarbeit im Stammbetrieb, wenn die Dauer der Ausbildung im Partnerbetrieb und der Kurzarbeit mindestens vier Wochen beträgt.
Fördervoraussetzungen:
Es handelt sich um eine förderfähige Verbundausbildung

Antragsverfahren:
Die Antragstellung erfolgt über das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg. Der Antrag ist vor Beginn der Ausbildung im Partnerbetrieb zu stellen.

Weitere Informationen
Wer wird gefördert?
  • Kleine und mittelständische Unternehmen bis 500 Beschäftigte, die Auszubildende nach Insolvenz oder unvorhersehbarer Schließung ihres bisherigen Ausbildungsbetriebs übernehmen
Was wird gefördert?
  • Prämie in Höhe von 1.200 Euro erfolgt als Einmalzahlung für jeden übernommenen Auszubildenden nach bestandener Probezeit
Antragsverfahren:
Die Antragstellung erfolgt über das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg. Der Antrag muss vom neuen Ausbildungsunternehmen innerhalb von drei Monaten nach Übernahme des Auszubildenden eingereicht werden. 

Weitere Informationen
Wer wird gefördert?
  • Unternehmen mit bis zu 249 Mitarbeitern, die von der Corona-Krise betroffen sind und das Ausbildungsniveau im Jahr 2020 im durchschnittlichen Vergleich zu den drei Vorjahren erhöhen (ab 1. Juni 2021 auch für Unternehmen mit bis zu 499 Mitarbeiter).
Was wird gefördert?
Die Prämie besteht aus einem einmaligen Zuschuss in Höhe von 2.000 Euro je Ausbildungsvertrag (Begann oder beginnt die Ausbildung ab dem 1. Juni 2021 wird die Prämie auf 4.000 Euro verdoppelt).

Fördervoraussetzungen:
Antragsberechtigt sind Unternehmen, die erheblich von der Corona-Krise betroffen sein. Dafür gelten diese Kriterien:
  • Die Beschäftigten haben in 2020 mindestens für einen Zeitraum in Kurzarbeit gearbeitet oder
  • der Umsatz des Ausbildungsbetriebs ist im April und Dezember 2020 in zwei zusammenhängenden Monaten einen Umsatzeinbruch von durchschnittlich mindestens 50 Prozent oder in fünf zusammenhängenden Monaten von durchschnittlich mindestens 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr verkraften müssen.
  • Bei einem Ausbildungsbeginn ab dem 1. Juni 2021 genügt ein Einbruch des Umsatzes seit April 2020 in mindestens einem, vor dem Ausbildungsbeginn liegenden Monat um 30 Prozent gegenüber dem jeweiligen Zeitraum im Jahr 2019.
Antragsverfahren
Der Antrag ist an die Agentur für Arbeit zu richten, in deren Bezirk der Ausbildungsbetrieb liegt.  Der Antrag muss spätestens 3 Monate nach erfolgreicher Beendigung der Probezeit des bestehenden Ausbildungsverhältnisses gestellt werden.

Weitere Informationen
Wer wird gefördert?
Unternehmen mit bis zu 249 Mitarbeitern, die von der Corona-Krise betroffen sind und das Ausbildungsniveau im Jahr 2020 im durchschnittlichen Vergleich zu den drei Vorjahren erhöhen (ab 1. Juni 2021 auch für Unternehmen mit bis zu 499 Mitarbeiter).

Was wird gefördert?
Für jeden zusätzlich für das Ausbildungsjahr 2020 abgeschlossenen Ausbildungsvertrag im Vergleich zum früheren Ausbildungsniveau wird eine einmalige Förderung in Höhe von 3.000 Euro gewährt (Begann oder beginnt die Ausbildung ab dem 1. Juni 2021, verdoppelt sich die Förderung auf 6.000 Euro).

Fördervoraussetzungen:
Antragsberechtigt sind Unternehmen, die erheblich von der Corona-Krise betroffen sein. Dafür gelten diese Kriterien:
  • Die Beschäftigten haben in 2020 mindestens für einen Zeitraum in Kurzarbeit gearbeitet oder
  • der Umsatz des Ausbildungsbetriebs ist im April und Dezember 2020 in zwei zusammenhängenden Monaten einen Umsatzeinbruch von durchschnittlich mindestens 50 Prozent oder in fünf zusammenhängenden Monaten von durchschnittlich mindestens 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr verkraften müssen.
  • Bei einem Ausbildungsbeginn ab dem 1. Juni 2021 genügt ein Einbruch des Umsatzes seit April 2020 in mindestens einem, vor dem Ausbildungsbeginn liegenden Monat um 30 Prozent gegenüber dem jeweiligen Zeitraum im Jahr 2019.
Antragsverfahren:
Der Antrag ist an die Agentur für Arbeit zu richten, in deren Bezirk der Ausbildungsbetrieb liegt. Der Antrag muss spätestens 3 Monate nach erfolgreicher Beendigung der Probezeit des bestehenden Ausbildungsverhältnisses gestellt werden.

Weitere Informationen
Wer wird gefördert?
  • Unternehmen, die ihre Auszubildenden nicht in Kurzarbeit schicken und auch deren Ausbilderinnen und Ausbilder außerhalb von Zeiten des Berufsschulunterrichts davon absehen. Der Arbeitsausfall muss im Betrieb oder in einer Betriebsabteilung bei mindestens 50 Prozent liegen.
Was wird gefördert?
Die Förderung erfolgt in Höhe von 75 Prozent der Brutto-Ausbildungsvergütung für jeden Monat, in dem im Betrieb ein Arbeitsausfall von mindestens 50 Prozent zu verzeichnen ist und Auszubildende sowie deren Ausbilder dennoch nicht in Kurzarbeit sind. Zukünftig wird zusätzlich die Hälfte der Brutto-Vergütung des Ausbilders (gedeckelt auf 4.000 Euro, zuzüglich 20 Prozent Sozialversicherungspauschale) übernommen. Die Förderung wird rückwirkend gewährt. Sie können sie erstmals im September 2020 für August 2020 beantragen und bis Ende 2021.

Fördervoraussetzungen:
Das kurzarbeitende Unternehmen muss zusammen mit der Kurzarbeit-Anzeige bei der zuständigen Agentur für Arbeit melden, dass die Ausbildung fortgesetzt wird. Hat das Unternehmen bereits Kurzarbeit angezeigt, muss es dies unverzüglich nachholen.

Antragsverfahren:
Der Antrag ist an die Agentur für Arbeit zu richten, in deren Bezirk der Ausbildungsbetrieb liegt.

Weitere Informationen
Wer wird gefördert?
  • Unternehmen, die Auszubildende, aus einem anderen Betrieb, der infolge der Corona-Krise insolvent ist, zwischen 1. August und Ende 2021 weiter ausbilden.
Was wird gefördert?
Die Förderung erfolgt als einmaliger Zuschuss in Höhe von 3.000 Euro (ab 1. Juni 2021 beträgt die Prämie 6.000 Euro)

Fördervoraussetzungen:
Sowohl der insolvente als auch der Übernahme-Betrieb müssen zu den kleine und mittlere Unternehmen (KMU) gehören:
  • Voraussetzung beim insolventen Unternehmen: Eine pandemiebedingte Insolvenz, das heißt, das Insolvenzverfahren wurde bis zum 31. Dezember 2020 eröffnet und der Betrieb war vor dem 31. Dezember 2019 gemäß Europäische Union-Definition nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten.
  • Voraussetzung beim Übernahme Unternehmen: Antragsberechtigt sind Unternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen, die Auszubildende aus pandemiebedingt insolventen Unternehmen (KMU) bis Ende 2021 für die Dauer der restlichen Ausbildung übernehmen.
Unternehmen können nur eine Prämie pro Ausbildungsvertrag erhalten. Sie können die Förderungen aus dem Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ nicht mit Förderungen auf anderen rechtlichen Grundlagen oder nach anderen Programmen des Bundes oder der Länder kombinieren, die die gleiche Zielrichtung oder den gleichen Inhalt haben.

Antragsverfahren:
Der Antrag ist an die Agentur für Arbeit zu richten, in deren Bezirk der Ausbildungsbetrieb liegt. Der Antrag muss spätestens 3 Monate nach erfolgreicher Beendigung der Probezeit des bestehenden Ausbildungsverhältnisses gestellt werden.

Weitere Informationen
Wenn KMU die Ausbildung pandemiebedingt temporär nicht fortsetzen können, können andere KMU, Überbetriebliche Berufsbildungsstätten oder andere etablierte Ausbildungsdienstleister befristet die Ausbildung übernehmen.

Wer ist antragsberechtigt?

Unternehmen bis 249 Mitarbeiter

Was wird gefördert?
Einmalige Prämie von 4.000 Euro je übernommenen Auszubildenden

Fördervoraussetzungen
Der Geschäftsbetrieb des ursprünglich ausbildenden KMU muss vollständig oder zu wesentlichen Teilen pandemiebedingt von Schließungen oder erheblichen Auflagen betroffen sein und damit die Fortsetzung des Geschäftsbetriebs maßgeblich behindern. Die Vereinbarung über die Auftrags- oder Verbundausbildung muss zwischen dem 24.06.2020 und dem Ablauf des 30.06.2021 geschlossen werden und eine Dauer von mindestens sechs Monaten betragen.

Antragsverfahren:
Der Antrag ist bei der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See zu stellen. Die Antragsfrist endet am 31.03.2022.

Kurzarbeitergeld

Die Agentur für Arbeit gleicht durch das Kurzarbeitergeld den durch einen vorübergehenden Arbeitsausfall entfallenen Lohn teilweise aus. Der Arbeitgeber wird dadurch bei den Kosten der Beschäftigung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer entlastet. So können Kündigungen verhindert und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auch bei Auftragsausfällen weiter beschäftigt werden.
Wer kann Kurzarbeitergeld beantragen?
  • Unternehmen mit mindestens einem/r Mitarbeiter/in (auch Leiharbeiter) können Kurzarbeitergeld beantragen. Dabei müssen 10 % der Beschäftigten einen Entgeltausfall von mehr als 10 Prozent haben. Kurzarbeitergeld gibt es nicht für geringfügig Beschäftigte.
Höhe des Kurzarbeitergelds
  • 1. - 3. Bezugsmonat: 60 Prozent (bzw. 67 Prozent mit Kind) des Nettolohns
  • Ab 4. Bezugsmonat: 70 Prozent (bzw. 77 Prozent mit Kind) des Nettolohns
  • Ab 7. Bezugsmonat: 80 Prozent (bzw. 87 Prozent mit Kind) des Nettolohns
Außerdem werden die Sozialversicherungsbeiträge bis 30.06.2021 vollständig erstattet (danach bis zum 31.12.2021 zu 50 Prozent).

Grundsätzlich kann Kurzarbeitergeld bis zu 12 Monate bezogen werden. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die Bezugsdauer jedoch mit folgenden Voraussetzungen verlängert.
  • Für 2021 gilt: Hat Ihr Unternehmen bis 31. Dezember 2020 Kurzarbeit eingeführt und bei der Arbeitsagentur angezeigt, kann Kurzarbeitergeld bis zu 24 Monate, längstens bis 31. Dezember 2021, bezogen werden.
  • Bis Ende 2020 gilt: Hat Ihr Unternehmen bis 31. Dezember 2019 Kurzarbeit eingeführt und bei der Arbeitsagentur angezeigt, kann Kurzarbeitergeld bis zu 21 Monate, längstens bis 31. Dezember 2020, bezogen werden.
Das Kurzarbeitergeld wird auch rückwirkend ausgezahlt. Arbeitnehmer in Kurzarbeit können ab dem 1. Mai 2020 auch in nicht-systemrelevanten Berufen hinzuverdienen.

Antragsverfahren: 
Die Antragstellung erfolgt über die Agentur für Arbeit. Unternehmen müssen zunächst Kurzarbeit bei der zuständigen Agentur für Arbeit anzeigen. Erst nach Prüfung und Bewilligung kann Kurzarbeitergeld beantragt werden. Wichtig für Betriebe, die seit mindestens drei Monaten kein Kurzarbeitergeld mehr abgerechnet haben: Sie müssen Kurzarbeit bei der Agentur für Arbeit neu anzeigen, wenn in ihrem Betrieb aufgrund der geltenden Einschränkungen wieder kurzgearbeitet werden muss.

Weitere Informationen

Hilfen bei Steuer- und Sozialabgaben

Um steuerliche Erleichterungen schnell, unkompliziert und unbürokratisch gewähren zu können, finden Sie hier eine Übersicht.
  • Hilfen für die Gastronomie (Corona-Steuerhilfegesetz)
    Gastronomiebetriebe sind von der Corona-Krise besonders betroffen. Aus diesem Grund wird die Umsatzsteuer für Speisen in der Gastronomie ab dem 1. Juli 2020 befristet bis Ende 2021 auf den ermäßigten Umsatzsteuersatz von 7 % gesenkt.
  • Stundungen
    Anträge auf (zinslose) Stundung können im vereinfachten Verfahren bis zum 30. Juni 2021 für die bis zu diesem Zeitpunkt fälligen Steuern (Einkommensteuer, Körperschaftsteuer, Umsatzsteuer) beim zuständigen Finanzamt gestellt werden. Die Stundungen werden längstens bis zum 30. September 2021 gewährt. Darüber hinaus können Folgestundungen für bis zum 30. Juni fällige Steuern in Verbindung mit einer entsprechenden Ratenzahlungsvereinbarung bis längstens 31. Dezember 2021 gewährt werden. Für Ihren Antrag wurde vom Finanzamt ein vereinfachtes Formular zur Verfügung gestellt.
  • Anpassungen von Vorauszahlungen im vereinfachten Verfahren
    Die nachweislich unmittelbar und nicht unerheblich negativ wirtschaftlich betroffenen Steuerpflichtigen können bis zum 31. Dezember 2021 unter Darlegung ihrer Verhältnisse Anträge auf Anpassung der Vorauszahlungen auf die Einkommen- und Körperschaftsteuer 2021 beim zuständigen Finanzamt stellen.
  • Vollstreckungsaufschub
    Unter bestimmten Voraussetzungen soll auf Antrag bis zum 30. September 2021 (bei bis zum 30. Juni 2021 fällig gewordenen Steuern) auf Vollstreckungsmaßnahmen verzichtet werden. In diesen Fällen werden die zwischen dem 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 entstandenen Säumniszuschläge erlassen
  • Herabsetzung der Sondervorauszahlungen bei der Umsatzsteuer für das Jahr 2020
    Die Umsatzsteuer-Sondervorauszahlung für die Dauerfristverlängerung bei der Umsatzsteuer für das Jahr 2020 auf Antrag bis zum 31. Dezember 2021 ganz oder teilweise durch die Finanzämter herabsetzen lassen. Die Dauerfristverlängerung bleibt auch bei einer Erstattung bestehen.
Das Finanzministerium Baden-Württemberg hat ferner einen FAQ-Katalog und eine Übersicht (Stand 15.07.2021) veröffentlicht.
Bei der zinslosen Stundung von
  • Nachzahlungen aus Vorjahren und bei kurzfristigen Liquiditätsengpässen: Betroffene Unternehmen können einen formlosen Antrag bei der Stadtkasse stellen, der das Buchungszeichen, eine kurze Begründung des Corona-bedingten Ertragsausfalls und Kontaktdaten für Rückfragen enthält. 

    Ansprechpartnerin:
    Frau Kohler
    E-Mail: Tanja.Kohler@schorndorf.de
    Telefon: 07181 602-2300
  • Vorauszahlungen der Gewerbesteuer für das laufende Jahr 2021
    wenden Sie sich bitte direkt an die Finanzämter.

    Bitte verwenden Sie das landeseinheitliche Formular der Finanzämter.
Wenn Ihr Unternehmen in ernsthafte finanzielle Schwierigkeiten in Folge der Coronakrise gerät, ist die Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen eine Möglichkeit, dem Unternehmen finanziell wieder ein wenig Luft zu verschaffen. Die Stundung setzt einen entsprechenden Antrag des Unternehmens voraus. Bitte wenden Sie sich direkt an Ihre jeweils zuständige Krankenkasse.
  • Vereinfachtes Stundungsverfahren bis Ende Mai 2020
Für die Beitragsmonate März bis Mai 2020 konnte aufgrund der Corona-Krise von Arbeitgebern ein vereinfachtes Stundungsverfahren genutzt werden. Stundungszinsen wurden nicht berechnet.
  • Regelstundungsverfahren mit Erleichterungen ab Juni 2020
Es ist davon auszugehen, dass zahlreiche Arbeitgeber auch über den insoweit verlängerten Stundungszeitraum hinaus nicht in der Lage sind, sowohl die bislang gestundeten als auch die laufenden Gesamtsozialversicherungsbeiträge zu entrichten. Stundungsvereinbarungen, die Einzugsstellen mit Arbeitgebern für die Zeit ab dem Fälligkeitstag Juni abschließen, werden sich wieder stärker am bisherigen Regelprozess orientieren. Grundlage sind die "Einheitlichen Grundsätze zur Erhebung von Beiträgen, zur Stundung, zur Niederschlagung und zum Erlass sowie zum Vergleich von Beitragsansprüchen (Beitragserhebungsgrundsätze)" des Gesetzlichen Krankenversicherungs (GKV)-Spitzenverbandes vom 17. Februar 2010

Arbeitsschutz und Arbeitsrecht

Wir informieren Sie über arbeitsschutzrechtliche Maßnahmen und Möglichkeiten beim Umgang mit dem Coronavirus.
Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) bietet die Möglichkeit für Arbeitgeber und Selbstständige eine finanzielle Entschädigung bei Verdienstausfällen zu beantragen.

Wer ist anspruchsberechtigt?

Anspruch auf Entschädigung haben:

  • Arbeitgeber, die ihren Arbeitnehmer*innen (für längstens sechs Wochen) die Entschädigung auszahlen.
  • Selbstständige, deren Betrieb oder Praxis während der Dauer der Quarantäne oder des Tätigkeitsverbots geschlossen ist, können zusätzlich den Ersatz von weiterlaufenden und nicht gedeckten Betriebsausgaben nach § 56 Absatz 4 Satz 2 Infektionsschutzgesetz (IfSG) beantragen.
  • Arbeitnehmer*innen und Selbstständige, die von Quarantäne oder einem Tätigkeitsverbot betroffen sind.
  • Berufstätige Eltern und Pflegeeltern von betreuungsbedürftigen Kindern, die das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder behindert und auf Hilfe angewiesen sind und deren Schulen oder Betreuungseinrichtungen geschlossen wurden.

Voraussetzungen:
Das Tätigkeitsverbot oder die Quarantäne muss vom Gesundheitsamt oder einer anderen zuständigen Stelle angeordnet sein.

Antragsverfahren:
Arbeitgeber und Selbstständige können eine Erstattung von Verdienstausfällen beantragen. Der Antrag gilt für Verdienstausfälle, die Ihnen oder Ihren Arbeitnehmer*innen wegen einer behördlich angeordneten Quarantäne oder eines Tätigkeitsverbots entstanden sind. 

Informationen zur Antragstellung und die Online-Anträge finden Sie hier.

Bei Fragen zu Entschädigungen können Sie sich direkt an das Regierungspräsidium Stuttgart (Tel. 0711 / 904 - 39777; E-Mail: entschaedigung-ifsg@rps.bwl.de) wenden.

Die Ausnahmeregelungen des Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg sehen vor, dass in systemrelevanten Tätigkeiten, die für die Daseinsvorsorge oder zur Bekämpfung der Pandemie durch das Coronavirus SARS-CoV-2 wichtig sind, auch an Sonn- und Feiertagen gearbeitet werden darf. Zudem kann in diesen Tätigkeiten die tägliche Höchstarbeitszeit auf bis zu zwölf Stunden verlängert werden.
Der Arbeitsschutz eines Betriebes liegt in der Verantwortung des Arbeitgebers.
  • Bei Maßnahmen auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes, zum Beispiel Quarantänemaßnahmen für Beschäftigte mit Kontakt zu Erkrankten, sind die Gesundheitsämter vor Ort anzusprechen. Das zuständige Gesundheitsamt kann hier ermittelt werden.
  • Bei sich ändernden Gegebenheiten gemäß § 3 Absatz 1 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) sollte die bestehende Gefährdungsbeurteilung gemäß § 5 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) möglichst unter Beteiligung der Fachkraft für Arbeitssicherheit und des/der Betriebsarztes/-ärztin überprüft und gegebenenfalls Maßnahmen hieraus abgeleitet werden
  • Ergibt sich durch die zuständigen Gesundheitsbehörden eine Neubewertung der Gefährdung (zum Beispiel zum Thema Auslandsreisen, Kundenkontakt oder ähnliches) und den sich daraus ableitenden Maßnahmen, muss für die Kommunikation und Umsetzung dieser Maßnahmen im Betrieb Sorge getragen werden.
Gemäß der Änderungen der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (Corona-ArbSchV) vom 23. April 2021 müssen Betriebe allen Beschäftigten, die nicht ausschließlich in ihrer Wohnung arbeiten, mindestens zweimal pro Kalenderwoche Corona-Tests (PCR-Tests oder professionelle/ selbst angewendete Antigen-Schnelltests) anbieten.
  • Die Kosten werden vom Arbeitgeber getragen.
  • Eine Testpflicht für Arbeitnehmer besteht nicht.
  • Die Nachweise über die Beschaffung von Tests oder Vereinbarungen mit Dritten zur Testung von Arbeitnehmern sind vom Arbeitgeber vier Wochen lang aufzubewahren und müssen im Falle einer Kontrolle direkt im Betrieb vorliegen.
Es ist für die gesamte Gesellschaft und insbesondere auch für unsere Wirtschaft zentral wichtig, dass sich möglichst viele unserer Unternehmen mit leistungsstarken werks- und betriebsärztlichen Strukturen an der bundesweiten Impfkampagne beteiligen.

Ab Montag, 7. Juni 2021, sind Betriebsärzte zur Durchführung von Impfungen in Unternehmen berechtigt.  Der Impfstoff soll vom Betriebsarzt direkt über die Apotheken bzw. den Großhandel beim Bund bezogen werden. 

Weitere Informationen finden Sie in der Handreichung für Betriebsärzte zu Impfstoffen.

Das Sozialministerium Baden-Württemberg hat in der Übersicht der impfberechtigten Personengruppen bestimmte Unternehmen aus der sog. „kritischen Infrastruktur“ aufgeführt, die bereits ab Mitte Mai impfen dürfen.

Liquiditätshilfen

Die bestehenden Programme für Liquiditätshilfen wurden erheblich ausgeweitet, um den Zugang der Unternehmen zu günstigen Krediten zu erleichtern. So unterstützt der Staat Kreditausreichungen durch erhöhte Bürgschaften. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) weitet bestehende Kreditprogramme aus und hat Sonderprogramme aufgelegt.
Wer ist antragsberechtigt?
Kleinere und mittlere Gastronomie- und Tourismusbetriebe

Was wird gefördert?
Gefördert werden Investitionen von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in touristische Einrichtungen, wie zum Beispiel Modernisierungen und Sanierungen von Gebäuden, Erweiterungen in Verbindung mit Modernisierungen sowie Neubauten und Investitionen in eine touristische Einrichtung. 

Mit dem neuen Tourismusfinanzierungsprogramm plus bietet die L-Bank künftig einen Kredit in Kombination mit einem Tilgungszuschuss in Höhe von maximal 25 Prozent beziehungsweise bis zu 200.000 Euro an.

Antragsstellung
Die Antragsstellung erfolgt über die Hausbank.

Weitere Informationen
Wer ist antragsberechtigt?

Unternehmen mit 50 bis 250 Mitarbeiter

Was wird gefördert?
Ziel des Beteiligungsfonds BW ist es, den für die Stabilisierung Ihres Unternehmens erforderlichen Betrag zur Verfügung zu stellen und so die Kreditfähigkeit des Unternehmens nachhaltig wiederherzustellen. Der Beteiligungsfonds BW investiert ab einem Betrag von 800.000 Euro.

Weitere Informationen


Wer wird gefördert?
Ab sofort (9.11.2020) können alle Unternehmen den KfW-Schnellkredit beantragen.

Was wird gefördert?
  • Kredit für Anschaffungen (Investitionen) und laufende Kosten (Betriebsmittel) mit 3,00 %  Sollzins per anno
  • Kleinere und große Kreditbeträge – bis zu 800.000 Euro (maximal 25 % des Jahresumsatzes 2019.​​​​​)
  • Bis zu zehn Jahre Zeit für die Rückzahlung, zwei Jahre keine Tilgung
  • Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) übernimmt 100 % des Bankenrisikos
Fördervoraussetzungen:
Das Unternehmen hat in 2019 oder im Durchschnitt der letzten drei Jahre einen Gewinn erwirtschaftet.

Antragsverfahren:
Bis zum 31.12.2021 können Sie bei Ihrer Bank oder Sparkasse den neuen KfW-Schnellkredit 2020 abschließen.

Weitere Informationen
Wer wird gefördert?
Unternehmen und Freiberufler, die mindestens seit fünf Jahren am Markt sind und bis zum 31.12.2019 nicht in wirtschaftliche Schwierigkeiten waren.

Was wird gefördert?
  • Kredite für Anschaffungen und laufende Kosten mit reduziertem Zinssatz von 1,00 bis 2,12 % per anno
  • Kleinere und große Kreditbeträge – bis zu 100 Millionen Euro
  • Bis zu zehn Jahre Zeit für die Rückzahlung sowie zwei Jahre keine Tilgung.
  • Bis zu 90 % des Bankenrisikos übernimmt die Kreditanstalt für Wiederaufbau

Fördervoraussetzungen:
Ohne Branchenbeschränkung. Keine Umschuldungen, Nachfinanzierungen bereits abgeschlossener Vorhaben sowie Anschlussfinanzierungen und Prolongationen.

Antragsverfahren:
Bis zum 31.12.2021 können Anträge über die Hausbank gestellt werden.

Weitere Informationen
Wer wird gefördert?
Gründer bis maximal fünf Jahre, deren Unternehmen seit mindestens drei Jahren am Markt sind, beziehungsweise zwei Jahresabschlüsse vorweisen können.

Was wird gefördert?
  • Kredite (bis zu 125.000 Euro) für Anschaffungen und laufende Kosten mit reduziertem Zinssatz von 1,00 bis 2,12 % per anno
  • Bis zu zehn Jahre Zeit für die Rückzahlung sowie zwei Jahre keine Tilgung
  • Bis zu 80 % des Bankenrisikos übernimmt die Kreditanstalt für Wiederaufbau
Fördervoraussetzungen:
Kein Eigenkapital erforderlich, Ohne Branchenbeschränkung. Keine Umschuldungen, Nachfinanzierungen bereits abgeschlossener Vorhaben sowie Anschlussfinanzierungen und Prolongationen.

Antragsverfahren:
Die Antragstellung erfolgt über die Hausbank.

Weitere Informationen
Wer wird gefördert?
Unternehmen in Krisensituation mit Tätigkeit in Baden-Württemberg mit maximal 500 Beschäftigten.

Was wird gefördert?
Liquiditätskredit bis maximal 5 Millionen Euro mit einer Laufzeit von vier bis zehn Jahren, zur Finanzierung von Betriebsmitteln, Betriebsübernahmen und Konsolidierungen (inklusive Umschuldung).

Fördervoraussetzungen:
Ohne Brancheneinschränkung, Nachweis der Tragfähigkeit des Geschäftsmodells erforderlich; nicht für Unternehmen, die kurz vor oder in einem Insolvenzverfahren stehen.

Antragsverfahren:
Antragstellung über die Hausbank. Durch Kombi-Bürgschaften der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg können 50% des Darlehens verbürgt werden. Vorzeitige kostenfreie Rückzahlung, sofern die Krisenbewältigung früher gelingt.

Weitere Informationen
Wer wird gefördert?
Kleine und junge Unternehmen, die nicht vom Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)-Schnellkredit umfasst sind und industrieller Mittelstand mit bis zu 500 Mitarbeitern. Der Tilgungszuschuss zum Liquiditätskredit ergänzt die bestehenden Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)-Sonderprogramme.

Was wird gefördert?
Im Vergleich zum „Liquiditätskredit“ zusätzlich ein Tilgungszuschuss von 10 % des eingesetzten Darlehensbetrags, maximal aber 300.000 €.

Fördervoraussetzungen:
Beim Liquiditätskredit Plus zusätzlich: Ihr Umsatz ist 2020 coronabedingt um mindestens 15 % zurückgegangen.

Antragsverfahren:
Die Antragsfrist endet am 30. September 2021. Die Antragstellung erfolgt über die Hausbank.

Weitere Informationen
Wer wird gefördert?
Unternehmen bis 500 Beschäftigte

Was wird gefördert?
Förderkredit für Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen der Mitarbeiter, mit einer Kredithöhe von maximal 20.000 Euro (pro qualifizierendem Beschäftigten),  Laufzeit drei oder fünf Jahre

Antragsverfahren:
Die Antragstellung erfolgt direkt über die Hausbank.

Weitere Informationen

Förderprogramme für Gründer

Durch die Corona-Pandemie haben Gründerinnen und Gründer verstärkt mit ausbleibenden Finanzierungsrunden und daraus resultierenden Liquiditätsengpässen zu kämpfen. Aus diesem Grund unterstützt das Land Baden-Württemberg gezielt Start-Ups mit diversen Förderprogrammen.
Wer ist antragsberechtigt?
Start-ups, die nicht älter als fünf Jahre sind

Was wird gefördert?
Ein Zuschuss zwischen 50.000 Euro und 200.000 Euro, der zurückgezahlt werden muss

Voraussetzungen:
  • Der zusätzliche Liquiditätsbedarf muss wegen Corona entstanden sein
  • Das Start-up darf noch keine Gewinne ausgeschüttet haben und muss ein wachstumsorientiertes Geschäftsmodell haben
  • Es darf noch nicht mehr als zwei Millionen Euro Eigenkapital aufgenommen worden sein
  • Die Empfehlung sowie die Begleitung muss durch einen Start-up Baden-Württemberg Accelerator und Programmpartner von „Start-up BW Pre-Seed“ erfolgen
  • Private Ko-Investoren müssen unverändert mindestens 20 Prozent der jeweiligen Start-up-Finanzierung zu gleichen Konditionen wie das Land übernehmen
  • Die Berechnungsgrundlage für den Finanzierungsbetrag ist der „Cashburn“, also die fortlaufenden zahlungswirksamen Kosten abzüglich etwaiger Umsätze der nächsten sechs Monate
Antragsverfahren
Die einzelnen Schritte können Sie der Grafik von Start-up Baden-Württemberg entnehmen. Bitte kontaktieren Sie bei Interesse zunächst einen Betreuungspartner. Die Betreuungspartner werden Sie kompetent beraten.

Weitere Informationen
Wer ist antragsberechtigt?
Start-ups, die nicht älter als fünf Jahre sind

Was wird gefördert?
Start-up BW Pro-Tect ermöglicht krisengeschüttelten Start-ups, die eine erste Finanzierungsrunde bereits erfolgreich beendet haben, den rückzahlbaren Zuschuss in Höhe von bis zu 200.000 Euro zu beantragen, um Liquiditätsengpässe bis zur nächsten Finanzierungsrunde zu überbrücken. 

Voraussetzungen:
  • Der zusätzliche Liquiditätsbedarf muss wegen Corona entstanden sein
  • Das Start-up darf noch keine Gewinne ausgeschüttet haben und muss ein wachstumsorientiertes Geschäftsmodell haben
  • Es darf noch nicht mehr als drei Millionen Euro Eigenkapital aufgenommen worden sein
  • Die Empfehlung sowie die Begleitung muss durch einen Start-up BW Accelerator und Programmpartner von „Start-up BW Pre-Seed“ erfolgen
  • Private Ko-Investoren müssen unverändert mindestens 20 Prozent der jeweiligen Start-up-Finanzierung zu gleichen Konditionen wie das Land übernehmen
  • Die Berechnungsgrundlage für den Finanzierungsbetrag ist der „Cashburn“, also die fortlaufenden zahlungswirksamen Kosten abzüglich etwaiger Umsätze der nächsten sechs Monate
Antragsverfahren
Mit Beschluss der Landesregierung vom 22. Juni 2021 wurde die Laufzeit des Programms bis 30. September 2021 verlängert. Der Grafik von Start-up BW  können Sie die einzelnen Schritte auf dem Weg zur Förderung entnehmen. Bitte kontaktieren Sie bei Interesse zunächst einen Betreuungspartner. Die Betreuungspartner werden Sie kompetent beraten.

Weitere Informationen
Wer wird gefördert?
Start-ups und mittlere Unternehmen mit einem Jahresumsatz von maximal 75 Millionen Euro

Was wird gefördert?
Beteiligung- oder beteiligungsähnliche Finanzierung über die L-Bank zur Eigenkapitalstärkung und Liquiditätssicherung zur Finanzierung von Investitionen und Betriebsmittel (maximal 800.000 Euro) durch eine ausgewählte Beteiligungsgesellschaft,  mit einer Laufzeit bis zu 10 Jahre, Entgeltregelung und Besicherung frei zwischen Beteiligungsgesellschaft und Unternehmen vereinbar

Fördervoraussetzungen:
Eine Beteiligungsgesellschaft bietet eine Finanzierung zur Eigenkapitalstärkung an

Antragsverfahren:
Die Antragstellung erfolgt direkt über die Beteiligungsgesellschaft. 

Weitere Informationen

Förderprogramme der Digitalisierung

„Die Corona-Pandemie hat deutlich gezeigt, wie wichtig die Digitalisierung für Unternehmen und Beschäftigte ist. Die Digitalisierungsprämie Plus kann diesen Digitalisierungsschub der letzten Monate fortsetzen und verstärken." sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. Die Digitalisierung ist für die Unternehmen in Baden-Württemberg eine große Chance für effizientere betriebliche Prozesse, neue Produkte und Dienstleistungen oder innovative Geschäftsmodelle.
Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind größere mittelständische Unternehmen mit bis zu 500 Beschäftigte.

Was wird gefördert?
Gefördert werden vor allem die Einführung neuer digitaler Systeme der Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) für Produkte, Dienstleistungen, Prozesse, Verbesserung der IKT-Sicherheit sowie künstliche-Intelligenz-Anwendungen mit einem Kostenvolumen zwischen 10.000 und 120.000 Euro. Auch die im Rahmen des Digitalisierungsprojekts notwendigen Schulungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind förderfähig. Die Anschaffung von reiner IKT-Grundausstattung (Hardware wie zum Beispiel Laptops, Tablets, Smartphones oder Software wie zum Beispiel übliche Betriebssysteme oder Bürosoftware) ist von der Förderung ausgenommen.

Für Anträge, die ab dem 01.02.2021 bei der Hausbank gestellt werden, gelten neue Förderbedingungen:

  • Der Höchstbetrag für das förderfähige Kostenvolumen und für den Darlehenshöchstbetrag wird jeweils von 200.000 € auf 120.000 € gesenkt
  • Für den Tilgungszuschuss gelten neue Fördersätze:
    für Darlehen ab 10.000 bis 50.000 €: 50 % des Bruttodarlehensbetrags, maximal 6.000 €
    für Darlehen über 50.000 €: 12 % des Bruttodarlehensbetrags, maximal 12.000 €
    zuzüglich 3% des Bruttodarlehensbetrags für alle Darlehen
Antragsverfahren:

Aufgrund frühzeitiger Mittelausschöpfung pausiert das Förderprogramm seit dem 13. Dezember 2020 bis Ende Januar 2021. Der Antragsneustart mit geänderten Förderkonditionen beginnt am 1. Februar 2021.

Die Antragsteller können zwischen zwei Programmvarianten wählen:

Aussetzung der Insolvenzantragspflicht

Die Insolvenzantragspflicht wurde infolge der Corona-Pandemie für betroffene Unternehmen bis April 2021 ausgesetzt. Seit Mai 2021 gilt diese Pflicht wieder. Im Jahr 2021 wurde das sogenannte "Schutzschirmverfahren" neu eingeführt. Unternehmen, die aufgrund der Corona-Pandemie in wirtschaftlichen Schwierigkeiten geraten sind, können sich in Eigenregie sanieren.

Informations- und Beratungsmöglichkeiten

Wir haben für Sie eine Übersicht über diverse Anlaufstellen und Corona-Hotlines für Unternehmen zusammengestellt.
  • Fachbereich Sicherheit und Ordnung der Stadt Schorndorf
    Fragen zu Hygieneverordnungen, zu Hygienekonzepten und zum Öffnen des Betriebs
Ansprechpartnerin: Frau Heike Heinrich
Telefon: 07181 602-3133

E-Mail: Heike.Heinrich@Schorndorf.de

  • Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg
    Allgemeine Auslegungshinweise der Corona-Verordnung für Betriebe

Montag bis Freitag 9.00 bis 18.00 Uhr
Telefon: 0800 40 200 88

E-Mail: coronaverordnung@wm.bwl.de
E-Mail: finanzierungen@wm.bwl.de

  • Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)
    Informationen zu Kreditprogrammen
Montag bis Freitag 8.00 bis 18.00 Uhr
Telefon: 0800 539 9001 (kostenfreie Servicenummer)
Weitere Infos: Webseite der KfW Bank
  • L-Bank
Informationen über bereitstehenden Hilfsangebote zu Betriebsmittel-, Liquiditäts- und Überbrückungsfinanzierungen 
Montag bis Donnerstag 8.30 bis 16.30 Uhr, Freitag 8.30 Uhr bis 16.00 Uhr
Telefon: 0711 122-2345
E-Mail: wirtschaftsfoerderung@l-bank.de

Informationen über Bürgschaften und Bankdarlehen zwischen 2,5 Millionen und 5 Millionen Euro
Montag bis Donnerstag 8.30 bis 16.30 Uhr, Freitag 8.30 bis 16.00 Uhr
Telefon: 0711 122-2999
E-Mail: buergschaften@l-bank.de

Weitere Informationen Webseite der L-Bank
  • Bürgschaftsbank Baden-Württemberg
    für Bürgschaften bis 2,5 Millionen Euro
Telefon: 0711 1645-6
E-Mail: ermoeglicher@buergschaftsbank.de
  • Bundeswirtschaftsministerium
    Informationen über allgemeine wirtschaftsbezogene Fragen zum Coronavirus:
Telefon: 030 12002-1031 / -1032
Montag bis Freitag 9.00 bis 17.00 Uhr
  • Informationen für (potentielle) Hersteller von Masken und Schutzausrüstung
E-Mail: medizintechnik@bio-pro.de
  • Agentur für Arbeit
    Informationen über Kurzarbeitergeld (Antragsstellung über die örtliche Arbeitsagentur)
Telefon: 0800 45555 20

Weitere Informationen Webseite der Agentur für Arbeit

  • Service-Hotline Selbstständige:
    Fragen zur Grundsicherung und zu weiteren Förderleistungen des Bundes und der Länder
Telefon: 0800 4 5555 21
Weitere Informationen: Webseite der Agentur für Arbeit 
  • Industrie- und Handelskammer (IHK) Region Stuttgart
    Fragen zum Kurzarbeitergeld, Schließungen im Handel, Absage der Ausbildungsprüfungen, Liquiditätsengpässen, Vertragsrecht, Arbeitsrecht et cetera
Corona-Hotline: 0711 2005 1677

Montag bis Donnerstag 8.30 bis 16.30 Uhr, Freitag bis 15.00 Uhr
E-Mail: corona-hilfe@stuttgart.ihk.de
Weitere Informationen Webseite der IHK Region Stuttgart

  • Handwerkskammer (HWK) Region Stuttgart
Weitere Informationen Webseite der HWK Region Stuttgart
Wir möchten Sie um Verständnis bitten, sollte diese Seite nicht den aktuellsten Stand wiedergeben. Wir bemühen uns aber um schnelle Abhilfe. Alle Angaben sind ohne Gewähr.
Direkt nach oben