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Blick über Schorndorf

Vergangene Veranstaltungen und Projekte

Erste Workshops am 26. und 27.Oktober 2020 gaben Tipps im Umgang mit dem Jobcenter

Ziel der Workshop-Reihe „Hilfe beim Umgang mit Behörden“ ist es, die Eigenständigkeit im Umgang mit Behörden zu fördern und den Personen die Angst vor Bürokratie zu nehmen. Die Reihe richtet sich an Personen, die bereits ausreichende Deutschkenntnisse haben. Bei den ersten Treffen in Kleingruppen im Zentrum für internationale Begegnungen lag der Schwerpunkt auf der Antragstellung. Dabei wurde die Amtssprache ins „Alltagsdeutsche“ übersetzt und die Mitwirkungspflicht sowie die Kommunikation mit dem Jobcenter erläutert. Die Teilnehmenden erhielten ein Handout inklusive Glossar und eine Vorlage für ein Anschreiben für offizielle Briefe. Zusammen mit den gemeinsam ausgefüllten Formularen erhielten die Teilnehmenden auf diese Weise Hilfestellungen, damit sie in Zukunft diese Anträge auch ohne fremde Hilfe stellen können.
Menschen mit Duldung über Rechte und Möglichkeiten informiert

Am 08.10.2020 ging es beim Informationsabend im Zentrum für internationale Begegnungen um die Frage „Wie bekommt man eine Ausbildungsduldung oder eine Beschäftigungsduldung?“. Menschen mit Duldung können über zwei neue beziehungsweise geänderte Duldungsformen unter bestimmten Voraussetzungen eine bessere Bleibeperspektive erhalten. Welche das sind, erläuterte der Referent Andreas Linder von der Arbeiterwohlfahrt. Er präsentierte das komplexe Thema in einfacher Sprache, informierte die Teilnehmenden über die rechtlichen Grundlagen einer Ausbildungs- oder Beschäftigungsduldung und ging auf individuelle Fragen ein. Das Ziel der Veranstaltung war es, die Teilnehmenden über ihre Möglichkeiten mit Duldung aufzuklären und sie zu motivieren, sich trotz ihrer unbefriedigenden Situation über neue Perspektiven zu informieren  und nach einer sinnvollen Beschäftigung zu suchen.
Unterstützung bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen

Gemeinsam mit den Willkommenslotsen von BBQ Berufliche Bildung hat der Fachbereich Familie und Soziales in den Jahren 2018 bis 2020 ein Beratungsangebot für Geflüchtete, Migrantinnen und Migranten zum Thema Bewerbung geschaffen. Bei individuellen Terminen erhielten Teilnehmende Beratung zur Erstellung von Bewerbungsunterlagen und der Vorbereitung von Vorstellungsgesprächen.
Oktober 2019 im Zentrum für internationale Begegnungen (ZiB)
 
Am 29.10.2019 fand im Zentrum für internationale Begegnungen (ZiB) eine praxisorientierte Informationsveranstaltung zum Thema Zahngesundheit und Ernährung statt. Zielgruppe waren dabei Familien mit Migrations- oder Fluchtgeschichte. Mit der Hilfe einer ehrenamtlichen Dolmetscherin konnten die Inhalte auch Teilnehmenden ohne ausreichende Deutschkenntnisse nähergebracht werden.
 
Da eine ausgewogene Ernährung und eine sorgfältige Zahnpflege wichtige Bestandteile einer gesunden Entwicklung von Kindern darstellen, ist es besonders wichtig, in diesem Bereich Wissen zu vermitteln. Denn Eltern können schon frühzeitig dazu beitragen, die Zähne gesund zu halten und die Ernährung gesundheitsfördernd und altersspezifisch auszurichten.
 
Mit insgesamt 14 Familien startete der Nachmittag mit praxisnaher Darstellung der Grundbausteine einer gesunden und ausgewogenen Ernährung.  Aufgeteilt in zwei Gruppen wurden die Themen altersentsprechend für Erwachsene und Kinder erarbeitet.  Eine Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes vermittelte den Eltern theoretisches Wissen, während  eine Kollegin gemeinsam mit den Kindern einfache gesunde Snacks zubereitete – Gemüse-Sticks mit Kräuterquark. Auf diese Weise wurden die Kinder mit viel Spaß und Freude an das Thema gesunde Ernährung herangeführt. Darüber hinaus wurden die Kinder für eine sorgfältige Zahnpflege sensibilisiert. Um zu lernen, wie Zähne mit Spaß und Sorgfältigkeit geputzt werden, erhielt jedes Kind eine eigene Zahnbürste sowie eine eigene Zahncreme.
 
Der gut besuchte Workshop erhielt positive Rückmeldungen und soll deshalb auch im Jahr 2020 erneut angeboten werden.
Von Oktober bis Dezember 2019 im Zentrum für internationale Begegnungen
 
Auf Initiative eines ehrenamtlichen Schorndorfers organisierte das Sachgebiet Integration und Migration ein modular aufgebautes Bewerbungstraining für Geflüchtete, Migrantinnen und Migranten. Das aus vier Einheiten bestehende Training fand von Oktober bis Dezember 2019 im Zentrum für internationale Begegnungen statt. Ziel des modularen Trainings war es, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schrittweise und unter Anleitung zur Erstellung ihrer individuellen Bewerbungsunterlagen zu befähigen. Die acht Teilnehmenden und ihr Anleiter gingen dabei insbesondere folgenden Fragen nach: Wo können sich die Teilnehmenden bewerben? Welche Unterlagen sind für eine Bewerbung notwendig? Wie werden Anschreiben und Lebenslauf sinnvoll aufgebaut?

Zwischen den einzelnen Einheiten standen die Teilnehmenden mit dem Anleiter per Email in Kontakt. Sie erledigten auf diese Weise kleinere Aufgaben, erhielten Rückmeldung und konnten so über die Dauer des Bewerbungstrainings kontinuierlich Fortschritte verbuchen.

Leider musste das Angebot zum Ende des Jahres 2019 wegen Wegzugs des Ehrenamtlichen aus Schorndorf enden. Die Nachfrage nach Bewerbungstrainings ist jedoch weiterhin groß. Ehrenamtliche, die sich dafür interessieren, dieses oder ein ähnliches Angebot weiterzuführen, können sich gerne unter integration@schorndorf.de oder 07181 602-5555 melden.
Am 10. Oktober 2019 im Zentrum für internationale Begegnungen

Zum 01.01.2020 trat das Gesetz zur Duldung bei Ausbildung und Beschäftigung in Kraft. Es ermöglicht Ausländern, deren Abschiebung vorübergehend ausgesetzt ist (sogenannte Duldung), unter bestimmten Voraussetzungen und für einen bestimmten Zeitraum einen verlässlichen Aufenthaltsstatus durch eine langfristige Duldung zu erhalten, wenn sie eine Berufsausbildung absolvieren oder einer Beschäftigung nachgehen. Um Jugendliche und junge Erwachsene mit unsicherem Aufenthaltsstatus über das neue Gesetz zu informieren, veranstaltete das Integrationsmanagement am 10. Oktober 2019 einen Informationsabend im Zentrum für internationale Begegnungen. Zahlreiche Betroffene und Interessierte sind der Einladung gefolgt.

Bei vielen der jungen Geflüchteten ist ein grundsätzliches Interesse vorhanden, eine Ausbildung zu absolvieren. Jedoch führen langandauernde Asylverfahren, die Ungewissheit über die eigene Bleiberechtsituation und die drohende Ablehnung sowie mögliche Abschiebung, häufig zu enormem psychischen Druck und Desillusion. Die jungen Menschen mit Fluchtgeschichte über neue Regelungen zu informieren und ihnen die damit verbundenen Bleibemöglichkeiten zu erläutern, ist deshalb sehr wichtig.

Herr Andreas Linder vom Arbeiterwohlfahrt (AWO) Kreisverband Esslingen e.V. vermittelte den rund 40 Zuhörenden in leichter Sprache die Inhalte des neuen Gesetze. Er informierte über die Voraussetzungen zur Erteilung einer Ausbildungs- oder Beschäftigungsduldung und widmete sich den zahlreichen interessierten Fragen der Teilnehmenden. Auch die Ausländerbehörde stand für Fragen zur Verfügung.   

Im Anschluss an den Vortrag nutzten die anwesenden jungen Geflüchteten,  Ehrenamtlichen  sowie Jugendhilfeträger und weitere Interessierte die Gelegenheit sich auszutauschen und weitere Fragen im kleineren Kreis zu stellen.
Junge Erwachsene mir Fluchtgeschichte lernen Anlaufstellen kennen
 
Bei der Tour de Schorndorf stellten Einrichtungen für junge Erwachsene  ihr vielfältiges und ansprechendes Angebot vor. Um genau zu erfahren wo welche Unterstützungsmöglichkeiten angeboten werden und wo die Anlaufstellen speziell für junge Erwachsene sind, fand am 21.04.2018 die „Tour de Schorndorf“ statt. Hier hatten die Teilnehmenden jeweils direkt vor Ort die Gelegenheiten sich über die Angebote informieren zu lassen und erste Kontakte zu knüpfen. Dazu eingeladen waren junge Erwachsene mit Fluchthintergrund von allen Jugendhilfeeinrichtungen aus Schorndorf. Insgesamt nahmen über 50 junge Menschen teil. In Kleingruppen mit ihren Betreuerinnen und Betreuern erkundeten die Jugendlichen die verschiedenen soziale Einrichtungen  in Schorndorf. Die teilnehmenden Einrichtungen waren  das Zentrum für internationale Begegnung (ZiB), das Jugendzentrum Hammerschlag e.V., das kommunale Jugendhaus Altlache, der Jugendmigrationsdienst des Kreisdiakonieverbandes, die psychosoziale Beratungsstelle von horizont, die Mobile Jugendarbeit der Kommune, die Jugendgerichtshilfe des Kreisjugendamtes und das Integrationsmanagement der Stadtverwaltung Schorndorf.  Abgerundet wurde das Ganze mit einem gemeinsamen Abschluss im Zentrum für Internationale Begegnungen. Hier war dann nochmal die Gelegenheit beim Pizzaessen offene Fragen zu klären und den Nachmittag nochmals gemütlich revue passieren zu lassen.
Monatliche Veranstaltungsreihe zu relevanten Themen und Austausch im Zentrum für internationale Begegnungen

Die Ehrenamtsreihe wurde 2016 initiiert, nachdem  zahlreiche Ehrenamtliche anfingen, sich in der Arbeit mit Geflüchteten zu engagieren. Die Schorndorfer Helferinnen und Helfer wurden im Rahmen der Ehrenamtsreihe regelmäßig bezüglich relevanter Themen geschult, um ihre Arbeit zu unterstützen und sie mit wichtigen Informationen zu versorgen. Dafür wurden immer wieder Referenten zu den unterschiedlichsten Themen eingeladen, die Ehrenamtlichen bei der Arbeit mit Geflüchteten begegnen - vom Asylrecht über den Arbeitsmarktzugang bis hin zu Traumafolgestörungen.  Zudem bot die Ehrenamtsreihe die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen. Aufgrund der verringerten Nachfrage an der Ehrenamtsreihe lief diese zum Ende des Jahres 2019 aus. Der Newsletter Integration informiert Ehrenamtliche in der Arbeit mit Geflüchteten weiterhin zu wichtigen Themen und Veranstaltungen. Zudem steht das Integrationsmanagement bei Fragen und Anregungen jederzeit zur Verfügung.
Der internationale Gemeinschaftsgarten war ein besonderes Projekt im Rahmen des Bürgergartens zur Remstal-Gartenschau 2019. Hier entstand über das gemeinsame Gärtnern ein Treffpunkt  für Menschen unterschiedlicher ethnischer und kultureller Herkunft, um gemeinsam die Gartenschau mitzugestalten. Neben der Anleitung von Gartenprofis zum Pflanzen und Pflegen stand insbesondere das soziale Miteinander im Vordergrund. Es ging um den Spaß und das Interesse an der Begegnung und Zusammenarbeit mit anderen Menschen.
Im Schuljahr 2018/2019 wurde das Projekt „Schorndorfer Buddys“ durchgeführt. Ziel war es, Jugendliche unterschiedlicher Herkunft zusammen zu bringen. Die Idee zu dem Projekt entstand aus der Beobachtung, dass Jugendliche mit Flucht- und/oder Migrationsgeschichte häufig nur über wenige Kontakte zu Gleichaltrigen verfügen, die in Deutschland aufgewachsen sind. Der fehlende Kontakt kann auf beiden Seiten zu Vorurteilen führen und Diskriminierung sowie Rassismus fördern. „Schorndorfer Buddys“ will dem entgegenwirken.
 
Der Projektauftakt fand im Oktober 2018 im Zentrum für internationale Begegnungen statt. Hierzu waren alle Jugendlichen aus Schorndorf eingeladen. Im November 2018 besuchten die Jugendlichen den „skypark“ in Schwäbisch Gmünd. Dort ging es nach einem Teamtraining am Boden für die Teilnehmenden in den Hochseilgarten. Darauf folgte im Dezember 2018 ein Länderabend, an dem die Jugendlichen ihre jeweiligen Herkunftsländer einander vorstellten.
 
Im März 2019 startete „Schorndorfer Buddys“ in abgewandelter Form in die zweite Runde. In Kooperation mit drei Schorndorfer Schulen fanden weitere Treffen statt. Beteiligt waren 50 Schülerinnen und Schüler der Vorbereitungsklassen der Gottlieb-Daimler-Realschule und des Max-Planck-Gymnasiums sowie einer Berufskollegklasse der Johann-Philipp-Palm-Schule.
 
Die Klassen lernten sich bei einem gemeinsamen Nachmittag im März das erste Mal kennen. Die Teilnehmenden haben Ihre Herkunftsländer in Vorträgen vorgestellt, ländertypische Gerichte und Kleidungsstücke mitgebracht oder über Traditionen und Alltägliches gesprochen. Dabei konnten erste Gemeinsamkeiten festgestellt werden. Im April ging die Gruppe zusammen Bowling spielen. So konnten erste Kontakte verfestigt werden. Gemeinsam mit der Landeszentrale für politische Bildung fand im Mai 2019 ein Workshop zum Thema Interkulturalität, Diskriminierung und Rassismus statt. Dabei erfuhren die Teilnehmenden unter anderem was es bedeutet aufgrund seiner Herkunft, Religion oder seines Geschlechts diskriminiert zu werden und welche konkreten Folgen dies hat.
 
Beim Abschluss im Juli zog die Gruppe ein gemeinsames Resümee. „Schorndorfer Buddys“ funktioniert nur, wenn alle Beteiligten ein wirkliches Interesse daran haben, die jeweils anderen kennenzulernen. Auf „Fremde“ zuzugehen, offen zu sein und mit ihnen in Kontakt zu treten ist gar nicht so einfach. Traut man sich, ist es jedoch für alle bereichernd, wenn man diesen Schritt wagt und ungeahnte Gemeinsamkeiten entdecken kann. Die Schülerinnen und Schüler der Vorbereitungsklassen als auch die der Berufskollegklasse haben auf jeden Fall etwas fürs Leben gelernt.
 
Das Projekt wurde durch das Ministerium für Soziales und Integration des Landes Baden-Württemberg und durch den Integrationsfonds der Stadt Schorndorf gefördert.

Logo des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg mit weißem Hintergrund
Gemeinsam mit der KAUSA Servicestelle (Koordinierungsstelle Ausbildung und Migration) der Industrie- und Handelskammer Region Stuttgart, schafften die Wirtschaftsförderung und der Fachbereich Familie und Soziales der Stadt Schorndorf von März 2018 bis Ende 2018 ein Beratungs- und Serviceangebot rund um das Thema berufliche Bildung. Im Zentrum für internationale Begegnungen bot KAUSA eine Beratung für junge Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte, um sie bei der Integration in eine Ausbildung zu unterstützen. Auch Unternehmen wurden diesbezüglich informiert und vor Ort beraten. Seit 2019 führt der sogenannte „Kümmerer“ der Industrie- und Handelskammer Rems-Murr das Angebot von KAUSA zur Integration in Ausbildung fort.
Um Geflüchteten den Arbeitsmarktzugang zu erleichtern, hat das Sachgebiet Integration und Migration einen professionellen Fotografen eingeladen, der Bewerbungsfotos von Teilnehmenden erstellt hat. Viele Geflüchtete verfügen über keine Bewerbungsfotos oder wissen nicht, wie ein ansprechendes Foto aussehen muss. Ziel des Fototages war es, Chancen auf eine Einladung zum Vorstellungsgespräch und damit eine Beschäftigung zu steigern.
Der 21. März ist der »Internationale Tag für die Beseitigung rassistischer Diskriminierung« der Vereinten Nationen und mahnt an das »Massaker von Sharpeville«, bei dem die südafrikanische Polizei am 21. März 1960 im Township Sharpeville 69 friedliche Demonstrierende erschoss.

In Deutschland und in ganz Europa finden jährlich mehrere tausend Veranstaltungen im Rahmen der internationalen Wochen gegen Rassismus statt, die öffentlichkeitswirksam Zeichen gegen Rassismus und für eine Gesellschaft, die von der Achtung der Menschenwürde geprägt ist, setzen.
 
2018 wurden dazu vielfältige Veranstaltungsformate aufgelegt:
  •  Ausstellung „Alltagsrassismus – offensichtlich und verdeckt“ des Schorndorfer Bündnisses gegen Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus
  •  Filmvorführung: Monsieur Claude und seine Töchter
  •  Vortrag und Diskussion zum Thema „Warum wir uns Rassismus nicht mehr leisten können“ mit dem Referent Serge Palasie, Fachpromotor Flucht, Migration und Entwicklung NRW, Eine Welt Netz NRW e.V.
Kooperationspartner: Stadtverwaltung Schorndorf, Bündnis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus, Kreisjugendamt, Partnerschaft für Demokratie
Im Oktober 2018 veranstaltete das Sachgebiet Integration und Migration gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung und der Ausländerbehörde eine Informationsveranstaltung mit Dialog zum Thema Ausbildungsvermittlung. Es wurden zwei Angebote vorgestellt. Einerseits hat die Stadt Schorndorf gemeinsam mit der KAUSA Servicestelle der Industrie- und Handelskammer Region Stuttgart mit dem Projekt „Schorndorf schafft Chancen“ ein Beratungs- und Serviceangebot rund um das Thema „berufliche Bildung“ geschaffen. Ziel des Projektes war es, Migrantinnen und Migranten sowie Geflüchtete in den Ausbildungsmarkt zu integrieren. KAUSA unterstützte und begleitete die Unternehmen bei der Suche nach geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern. Das Angebot von KAUSA endete Ende 2018 in Schorndorf. Hilfestellung in diesem Thema gibt nun Herr Thomas Fett, der seit Juli 2018 bei der Industrie- und Handelskammer Bezirkskammer Rems-Murr als „Kümmerer“ tätig ist. Des Weiteren hatten besonders Unternehmen, die bereits Migrantinnen und Migranten oder Geflüchtete beschäftigen, die Möglichkeit sich über rechtliche Fragen zu informieren und sich auszutauschen. Mitarbeiter der örtlichen Ausländerbehörde gaben Auskunft zum Asylverfahren, zur Ausbildungsduldung, et cetera.
„Erfolgreich in der Schule“ wurde im Oktober 2017 als Informationsveranstaltung für alle neuzugewanderten Schuleltern aus den Schorndorfer Grund-, Real-, und Werkrealschulen angeboten. In Kooperation informierten die Stadt Schorndorf, der Deutsche Kinderschutzbund Schorndorf / Waiblingen sowie die Reinhold-Maier-Schule und die Schlosswallschule mit Übersetzungen auf Arabisch, Türkisch und Russisch. Themenschwerpunkte waren:
  • Einführung in die Schulpflicht und das Schulsystem (Außerdem: Lernen in der Schule und Zuhause – Wie wird eigentlich gelernt? Was gehört in den Schulranzen?)
  • Möglichkeiten zur Sprachförderung für Kinder und Jugendliche (Außerdem: Was ist ein Elternbrief und was bedeutet er für Eltern?)
  • Vorstellung des WIR-Projekts und die ehrenamtliche Begleitung der Schülerinnen und Schüler
Von Juli 2013 bis Februar 2014 wurde im Rahmen einer breit angelegten Bürgerbeteiligungsmaßnahme eine Konzeption für Vielfalt in Schorndorf erarbeitet. In Workshops zu acht verschiedenen Handlungsfeldern wurden Maßnahmen und Projekte entwickelt, die in den kommenden Jahren umgesetzt werden sollen. Die Stadt hat die Integrationsarbeit damit auf ein stabiles Fundament gestellt. Mit der Konzeption für Vielfalt möchten wir erreichen, dass Menschen aller Nationen gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben unserer Stadt teilhaben können und Vielfalt als Chance betrachtet wird. Denn nur so kann Integration gelingen.

Neben der Erarbeitung einer Konzeption für Vielfalt wurde sich darauf verständigt, eine Koordinierungsstelle zu schaffen, um die erfolgreiche Umsetzung der Konzeption zu gewährleisten. Im November 2014 konnte dies mit der Einstellung einer Integrationsbeauftragten verwirklicht werden.
Das „Schorndorfer Bündnis für Familie“ erstellte 2012 eine Broschüre, in der erfolgreich integrierte Menschen ihren Lebensweg beschreiben. Viele Menschen wurden dafür porträtiert und ließen andere an ihren Lebensgeschichten teilhaben.

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Onboarding Programm 2016, Sprachkurs Asyl 2015/16, Interkulturelles Training 2015, Internationales Fußballturnier 2015, Theaterprojekt Phoenix 2014/15, Projektwochen Vielfalt 2012, Friedenswochen 2009, und vieles mehr.
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