Dienstleistung

Wohnberechtigungsschein beantragen

Einen Wohnberechtigungsschein benötigen Sie, um eine geförderte und gebundene Sozialmietwohnung beziehen zu können. Sie müssen ihn dem Vermieter oder der Vermieterin übergeben, wenn Sie in eine Sozialmietwohnung einziehen. Ihre Haushaltsangehörigen werden von der Wohnberechtigung mit umfasst.

Der Wohnberechtigungsschein bietet nur die Möglichkeit, einen Mietvertrag abzuschließen. Einen Anspruch auf eine Sozialmietwohnung haben Sie damit nicht.

Hinweis: Bis zum 31. Dezember 2007 war die Ausstellung von Wohnberechtigungsscheinen bundesrechtlich geregelt. Diese alten Wohnberechtigungsscheine haben ihre Gültigkeit in Baden-Württemberg spätestens mit Ablauf des 31. Dezember 2008 verloren. Haben Sie zu diesem Zeitpunkt bereits in einer Sozialmietwohnung gewohnt und tun es weiterhin, ändert sich nichts. Sie müssen für diese Wohnung keinen neuen Wohnberechtigungsschein beantragen. Sie benötigen allerdings einen neuen Wohnberechtigungsschein, wenn Sie in eine andere Sozialmietwohnung umziehen.

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Mitarbeiter
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Voraussetzungen
  • Sie sind wohnungssuchend.
  • Sie und Ihre Haushaltsangehörigen überschreiten die maßgebliche Einkommensgrenze nicht.
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Verfahrensablauf
Sie können den Antrag bei der zuständigen Stelle persönlich oder schriftlich stellen.

Tipp: Es hat sich bewährt, vor der Antragsstellung mit dem zuständigen Sachbearbeiter persönlich oder telefonisch Kontakt aufzunehmen.

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Erforderliche Unterlagen
  • Ausweispapiere.
  • Einkommensnachweise aller auf dem Wohnberechtigungsschein aufgeführten Personen.
  • Bei ausländischen Mitbürgern die Aufenthaltserlaubnis beziehungsweise die Freizügigkeitsbescheinigung.

Tipp: Ausführliche Informationen finden Sie in der vom Wirtschaftsministerium herausgegebenen Broschüre "Der Wohnberechtigungsschein" (Stand Dezember 2009), die Wissenswertes zum Wohnberechtigungsschein und den Voraussetzungen seiner Erteilung zusammenfasst und übersichtlich darstellt.

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Kosten/Leistung
Die Gebühr wird nach der Verwaltungsgebührensatzung der Stadt Schorndorf berechnet und beträgt in der Regel 10,50 Euro.
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Rechtsgrundlage
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Zugehörigkeit zu